Mediation im Gesundheitswesen.

Zusatzqualifikation für Mediator*innen und Berufstätige im Gesundheitswesen.

13./14. September 2019 in Leipzig

mit Heinz Pilartz und Sabine Krause

  • Kompaktseminar als Zusatzqualifikation

  • Fokusthemen: Krankheit und Institution

  • Konsequenzen von Krankheit und Institution auf Beziehungen

  • Feld- und mediationserfahrene Dozent*innen

Aus- und Fortbildungsangebote für Mediatoren, Führungskräfte, Betriebsräte und Personalentwickler

Nächster Informationsabend Leipzig: MO, 5.08.2019, ab 18.00 Uhr – mehr hier…
Anmeldeformular zum downloaden

Nutzen des Seminars

  • Arbeiten anhand praktischer Fälle (auch von Teilnehmer*innen)

  • Sie stärken Ihre Kommunikations- und Vermittlungskompetenzen.

  • Professionalisierung einer Kernkompetenz von Berufstätigen und Mediator*innen im Gesundheitsbereich

  • Kennenlernen unterschiedlicher Perspektiven im Kontext „Krankheit“.

  • Fortbildungsbescheid (entsprechend dem Mediationsgesetz)

WEITERE DETAILS ZUR AUSBILDUNG TA-Coaching

Ort: Leipzig, INKOVEMA-Räume

Seminartermine:

  • 13.-14. September 2019

Seminarzeiten:

  • Freitag:   10.00 Uhr – 19.00 Uhr
  • Samstag: 9.00 Uhr – 16.00 Uhr
Mediation fördert die Kommunikation und Kooperation untereinander und miteinander auf und über allen Hierarchieebenen und Professionen. Mediation ist ein notwendiger Baustein, um die Zusammenarbeit von Ärzten, Pflegekräften, Patienten,  Angehörigen sowie Teams, Familien und Gruppen zu optimieren.
Diese Zusatzqualifikation eignet sich im Besonderen für:

  • Berufstätige im Gesundheitsbereich, die einen professionellen Umgang mit Konflikten lernen wollen sowie
  • MediatorInnen, die im Gesundheitswesen Ihr Praxisfeld aufbauen

Der Seminarumfang umfasst 16 Zeitstunden.

In Institutionen des Gesundheitswesens treffen multiprofessionelle Teams auf emotional belastete Menschen. Es besteht ein hoher Verantwortungsdruck, das Zusammenspiel von Pflege und Medizin ist oft schwierig. Hierarchischer Führungsstil ist noch häufig. Diese und weitere systembedingte Besonderheiten stellen besondere Herausforderungen an die Mediation im Gesundheitswesen dar. Wie, wo und wann Mediation im Gesundheitswesen durchgeführt werden kann, das sind unsere Kernthemen an diesem Tag:

  • Mediation im Krankenhaus, in der Arztpraxis, in der Krankenkasse, in Institutionen und Einrichtungen…
  • Typische Themenfelder der Mediation im Gesundheitswesen
  • Bewährte Konzepte und Prozessdesigns
  • Tools und Methodenmix, inkl.

Gewaltfreie Kommunikation und Piktogrammtechnik

  • Mögliche Zugangswege: Potentialberatung, BEM, Gesundheitsmanagement…
  • Grenzbereich, Überlastungsanzeige
Durch Krankheit und Einschränkung wird das entsprechende System stark beeinflusst. Kaum etwas bleibt, wie es war: Dadurch entstehen konflikthafte Situationen im privaten oder beruflichen Kontext. Die Unterstützung durch Mediation wird kaum angeboten, aber als hilfreich und sinnvoll beschrieben, von Betroffenen, Angehörigen, KollegenInnen und VorgesetztenInnnen

  • Krankheitsdefinitionen und Krankheitskonzepte
  • Systemische Veränderungen: Rollenwechsel, Aufgabenverteilung, Sinnthema und Ambiguität; das konflikthafte von Krankheit
  • Bedürfnisarbeit: Beteiligte entwickeln neuen Bedürfnisse, die (unerwartete) Widersprüche verursachen.
  • Die besondere Rolle der Angehörigen
  • Umgang mit existentieller Bedrohung, mit psychischer Krankheit… Das Problem von Ergebnisoffenheit und Informiertheit
  • Salutogenese und Mediation
  • Selbstschutz: Umgang mit belastenden Themen
  • Grenzfragen: ethische Fragen, Mediation im Hospiz

Dr. med. Heinz Pilartz

  • Expertise als Mediziner seit 30 Jahren; praktizierend in eigener Gemeinschaftspraxis bis 2009; Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilkunde, Sportmedizin; weitergehende Arbeitsschwerpunkte Psychosomatik, Demenzerkrankungen und Geriatrie
  • Zertifizierter Mediator und Mediator CfM, Praxiserfahrung seit 2003
  • Zertifizierter Berater nach SGB XI (Ihr Vorteil: Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung in bestimmten Konstellationen)
  • Mehr als 20 Publikationen in der medizinischen und mediatorischen Fachpresse
  • Autor des Buches „Mediation für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz“, Springer (2017)
  • Bundesweite Vortragstätigkeit in den Bereichen Medizin und Mediation (u.a. Referent auf Cebit, rehacare, Fachkongressen, für Institutionen, Städte und Gemeinden…)
  • Initiative Mediation & Gesundheit e.V. Vorsitzender
  • Ehrenamtliches Engagement: u.a. Konfliktlotsen Bonn, Mediation fördern und vieles mehr

Person

  • Jahrgang 1965
  • verheiratet, 1 Kind
  • Diplom-Ökonomin
    Studium: Wirtschaftswissenschaften, Gesamthochschule Universität Kassel
    Diplomarbeit: „Der CPI-Test als Instrument zur Potentialerkennung von Führungskräften. Kritische Analyse vor dem Hintergrund zeitgerechter Anforderungsprofile.“
  • Mediatorin
    für Teams, Organisationen, Unternehmen im Bereich Wirtschaft und Gesundheit
  • Trainerin
    in Kommunikation, Konfliktmanagement, Stressmanagement, Mentale Stärke
  • Moderatorin
    in Konfliktsituationen, Veränderungsprozessen, Teamentwicklung
  • Coachin
    für ganzheitliches Business Coaching mit Einzelpersonen, Unternehmen, Teams
  • Autorin
    von Empathie-Lernspielen, Tools zur Konfliktbearbeitung, dem Buch „Konflikte haben zwei Seiten“

Berufserfahrung

  • im Bereich Gesundheitswesen
  • Personalentwicklungsprojekte an Universitäten und bei Bildungsträgern
  • Erwachsenenbildung im Bereich Kommunikation und Konfliktmanagement
  • Bildungsberatung bei Arbeitgeberverbänden
  • Gründungsmitglied imug, Initiative Mediation und Gesundheit e.V.

Leitungserfahrung

Bundesverband Mediation e.V. , Sabine Krause Mediatorin BM

  • Selbst- bzw. Privatzahler:
    • 425,-€ zzgl. Mehrwertssteuer = 505,75 €
  • Organisationszahler:
    • 550,-€ zzgl. Mehrwertsteuer = 654,50 €
  • Zu beachten:
    • Studenten liegen uns am Herzen. Sprechen Sie uns für die individuelle Preisgestaltung persönlich darauf an.
    • Für das Anwerben jedes weiteren Teilnehmers gibt es zusätzlich 5% Rabatt.

Sie erhalten vom Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement INKOVEMA ein Teilnahme-Zertifikat.