INKOVEMA-Podcast „Gut durch die Zeit“

#261 GddZ

Gesellschaftsmediation

Mediation in öffentlichen Konflikten

Im Gespräch mit Dorothea und Kurt Faller

Dorothea ist geschäftsführende Gesellschafterin der MEDIUS GmbH Deutschland, Lehrmediatorin BMWA®, Supervisorin und Coach DGSv und Organisationsberaterin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind innerbetriebliche Mediation, Beratung und Konfliktbearbeitung in Organisationen.
Kurt ist Gründer und Senior Consultant der MEDIUS GmbH. Er ist seit 25 Jahren als selbstständiger Lehrmediator BMWA ®, Organisationsberater, Coach und Systemdesigner tätig. Hauptarbeitsgebiet sind praktische Konfliktbearbeitungen in Unternehmen sowie der Aufbau von Konfliktmanagementsystemen. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen und Managementschulen in der DACH-Region.

Kleine Reihe: Mediationsfelder

Inhalt

Kapitel:

00:00 Einführung in Konflikte und Mediation
02:59 Das Buch über Konflikte verstehen und bearbeiten
05:51 Die Entstehungsgeschichte des Buches
08:45 Vielfalt der Konfliktliteratur
11:42 Typische Konfliktsituationen in der Praxis
14:25 Besondere Herausforderungen in Wohnprojekten
14:38 Vielfalt der Konfliktbearbeitung
16:37 Der Ansatz zur Konfliktklärung
19:40 Entscheidungsfindung in Konfliktsituationen
25:45 Probleme und Konflikte verstehen
27:41 Konfliktberatung und Mediation
31:44 Perspektiven und Ansätze in der Konfliktbearbeitung
35:39 Literatur und Ressourcen für Mediatoren

Zusammenfassung

In dieser Episode des Podcasts „Gut durch die Zeit“ diskutieren Sascha Weigel und Kirsten Schroeter über das Thema Konflikte und deren Bearbeitung. Sie beleuchten die verschiedenen Facetten von Konflikten, die Bedeutung von Mediation und Konfliktberatung sowie die Herausforderungen, die bei der Bearbeitung von Konflikten auftreten können. Kirsten teilt ihre Erfahrungen aus der Praxis und gibt Einblicke in ihr neues Buch „Konflikte verstehen und bearbeiten“, das verschiedene Perspektiven und Ansätze zur Konfliktlösung bietet. Die Diskussion umfasst auch die Rolle von Macht in Konflikten und die Notwendigkeit, unterschiedliche Sichtweisen zu berücksichtigen.

Takeaways

  • Mediation kann als demokratisierender Faktor wirken.
  • Gesellschaftsmediation erfordert andere Ansätze als klassische Mediation.
  • Die Rolle der Mediatoren verändert sich in gesellschaftlichen Kontexten.
  • Öffentlichkeit spielt eine entscheidende Rolle in der Mediation.
  • Auftragsklärung ist entscheidend für den Erfolg von Mediationsprozessen.
  • Mediatoren müssen neue Kompetenzen entwickeln.
  • Die Unterstützung interner Verantwortlicher ist wichtig.
  • Differenzierung in der Konfliktbearbeitung ist notwendig.
  • Die Mediation muss sich an gesellschaftliche Veränderungen anpassen.
  • Ein systemischer Ansatz ist für die Gesellschaftsmediation unerlässlich.
  • Bundesprogramm „Demokratie leben!“: https://www.demokratie-leben.de/dl/programm