#283 GddZ – Das Konfliktspielfeld. Ein praktisches Konfliktmanagementinstrument. Im Gespräch mit Eberhard Stahl

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Titel

#283 GddZ

Das Konfliktspielfeld. Ein praktisches Konfliktmanagementinstrument

Ich welchen Konfliktspielfeldern auch Du Dich bewegst.

Kleine Reihe: Beiträge aus der Konfliktdynamik. Teil 10

Im Gespräch mit Dr. Eberhard Stahl

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Coach, Trainer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens elbdialog in Hamburg. Seit über 35 Jahren begleitet er Führungskräfte, Teams und Organisationen in den Bereichen Kommunikation, Konfliktklärung und Teamentwicklung. Mit seinem Standardwerk Dynamik in Gruppen und seinem aktuellen Buch Die Psychologie der Situation zählt er zu den prägenden Stimmen der Organisations- und Gruppendynamik im deutschsprachigen Raum.

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Inhalt

Kapitel

0:15 Einführung und Gastvorstellung
2:44 Von Therapie zur Beratung
3:48 Hamburger Schule und Netzwerk
8:08 Das Konfliktspielfeld erklärt
13:41 Vier Beziehungsmodi im Konflikt
22:49 Wahrheit, Meinung und Interesse
31:20 Der Meinungskonflikt
50:02 Vom Meinungskonflikt zum Interesse
1:00:17 Fazit und Praxisnutzen

Zusammenfassung

In dieser Folge spreche ich mit dem Diplom-Psychologen Eberhard Stahl über seinen beruflichen Weg und über seine Arbeit in Beratung, Mediation und Organisationskontexten. Wir ordnen das Gespräch auch in den Zusammenhang der Fachzeitschrift Konfliktdynamik ein, aus der ein aktueller Artikel als Ausgangspunkt dient.

Wir erzählen, wie Eberhard Stahl aus der klinischen und eheberaterischen Arbeit heraus in die Kommunikationspsychologie und die Arbeit mit Gruppen, Teams und Institutionen gekommen sind. Dabei geht es auch um den Hintergrund der Hamburger Schule, um unseren Arbeitskreis Kommunikation und Klärungshilfe und um die Gründung des Beratungsunternehmens Elbdialog in Hamburg.Im Mittelpunkt steht das Konfliktspielfeld als Instrument zur Konfliktbearbeitung.

Wir beschreiben es als Modell, das Konflikte wie durch ein Prisma sichtbar macht und Beteiligten hilft, zwischen unterschiedlichen Konfliktarten und Beziehungsmodi zu unterscheiden. Dabei geht es darum, bewusst wahrzunehmen, wie wir einen Konflikt inszenieren und welche Handlungsoptionen wir wählen.Wir erläutern die vier Beziehungsmodi Partner, Parteien, Gegner und Feinde sowie die drei inhaltlichen Formate Wahrheit, Meinung und Interesse. An Beispielen aus Alltag, Wissenschaft, Recht, Politik und Organisationen machen wir deutlich, dass Konflikte oft eskalieren, wenn wir die Form nicht erkennen oder verschiedene Spielfelder miteinander verwechseln.Zum Schluss sprechen wir noch darüber, dass zu jedem Spielfeld bestimmte Verhaltensrepertoires gehören und dass schon einzelne Formulierungen ein anderes Konfliktformat auslösen können. Wir halten fest, dass das Modell vor allem zur Selbstbeobachtung und Selbststeuerung dient und nicht dazu, Beteiligten von außen ihren Konflikt einseitig zuzuordnen.

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