INKOVEMA-Podcast „Gut durch die Zeit“

#270 GddZ

Von Schauspielwissen und Mediationsintelligenz

Was Mediator*innen vom Theater lernen können

Im Gespräch mit Günther Sturmlechner

1990 in Österreich geboren, diplomierter Schauspieler, Mediator und Sprechwissenschaftler. Er absolvierte 2014 seine Ausbildung am Konservatorium Klagenfurt, war am Thüringer Landestheater Rudolstadt tätig und arbeitet international als Sprech- und Stimmtrainer. Aktuell bildet er sich in Mediation fort.

Inhalt

Kapitel:

0:17 Mediatoren als Regisseure und Publikum

20:23 Der König, den spielen die anderen

27:37 Spiel die Situation, nicht das Gefühl

35:07 Der Text ist das letzte Mittel

35:38 Jeder Auftritt ist eine Entscheidung

39:50 Tschechows Gewehr und seine Bedeutung

Zusammenfassung

In dieser Episode spreche ich mit Günther Sturmlechner, einem erfahrenen Schauspieler, der interessante Verbindungen zwischen Theater und Mediation zieht. Wir diskutieren, wie Mediator*innen die Rolle des Regisseurs übernehmen, indem sie den Rahmen für die Konfliktbearbeitung schaffen und die Perspektiven der Beteiligten einnehmen. Günther erklärt, wie Prinzipien der Schauspielerei auf die Mediation anwendbar sind, insbesondere in Bezug auf Rollenverteilungen und die Wahrnehmung des Mediators durch die Parteien. Wir beleuchten, wie Vertrauen die Kommunikation beeinflusst und wie die Dynamik zwischen den Akteuren sowohl auf der Bühne als auch im Mediationsprozess entscheidend ist. Zudem wird die Bedeutung bewusst getroffener Entscheidungen und der Einsatz von Metaphern, wie Tschechows Gewehr, für die Dramaturgie in beiden Bereichen thematisiert. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke in kreative Problemlösungsstrategien für Mediator*innen.

Den König, den spielen die anderen
Der Text ist das letzte Mittel
Spiel die Situation, nicht das Gefühl
Jeder Auftritt ist eine Entscheidung
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