Seminarreihe Mediation und Konfliktberatung in Soloselbständigkeit
Vier Seminare. Eine professionelle Weiterentwicklung.
Für Soloselbständige möglicherweise via KOMPASS-Programm förderfähig.
Ziele der Seminarreihe
Wir setzen Schwerpunkte – von Beginn an.
Hier finden Sie die Seminartermine für die Weiterbildungsreihe.
Seminarreihe I
- Modul Strategische Mediation: 30.09. – 02.10.2026
- Modul Transaktionsanalyse für Mediator*innen: 28.10. – 30.10.2026
- Modul Marketing für Mediator*innen: 16.-18.12.2026
- Modul Verhandlungslehre für Mediator*innen: 13.-15.01.2027
Seminarreihe II
- Modul Marketing für Mediator*innen: 16.-18.12.2026
- Modul Verhandlungslehre für Mediator*innen: 13.-15.01.2027
- Modul Strategische Mediation: 11.-13.02.2027
- Modul Transaktionsanalyse für Mediator*innen: 15.-17.04.2027
1. Strategische Mediation
Konflikte bearbeiten reicht nicht. Man muss ihre Zukunft verstehen.
- Organisationen haben Interessen, nicht nur Personen.
- Konflikte folgen Strategien, nicht nur Emotionen.
- Mediation wirkt nachhaltiger, wenn sie die Zukunft des Systems berücksichtigt.
Lernen Sie, Konflikte strategisch zu lesen und Interventionen strategisch zu gestalten.
2. SEMINARINHALTE
(inkl. Praxisbeispiele, Rollenspiele, Supervisionen)
- Organisationale Perspektive verdeutlichen:
Welchen Einfluss hat die auftraggebende Organisation auf die Grundsätze von Vertraulichkeit und Allparteilichkeit. - Mediation für Organisationen durchführen:
Was heißt es für Mediator*innen, nicht (nur?!) von den Konfliktparteien beauftragt zu sein! Wie schaut die Mediationsarchitektur, ihr Design und ihre Durchführung aus? Was sind Stolpersteine? - Entlang der Gesamtstrategie arbeiten:
Kontextbewusstheit – Mediation in Organisationen ist mitunter auch Organisationsentwicklung, nicht (nur) Personal- oder gar Persönlichkeitsentwicklung!
1. Transaktionsanalyse für Mediator*innen
Hinter jedem Konflikt steht eine Logik menschlicher Beziehungen.
- Warum Menschen eskalieren.
- Warum manche Gespräche festfahren.
- Warum gute Argumente oft wirkungslos bleiben.
Verstehen Sie die psychologischen Muster, die Konflikte antreiben – und wie Mediation neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
2. Seminarinhalte:
- Gemeinsamkeit: Transformationsansatz
- Gemeinsamkeit: Zukunftsausrichtung
- Gemeinsamkeiten und Unterschiede
- humanistisches Menschenbild
- Beratungsansatz
- prozessorientierte Arbeitsweise
- Fundamentalkonzept: Dramadreieck
- Unterschied: Mediation muss nicht tiefenpsychologisch fundiert sein, TA kann ergänzend wirken.
- Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse als Theoriekonzept für die Konfliktvermittlung
Einzelne TA-Konzepte zur Diagnose und Intervention
- Vom Dramadreieck zum Runden Tisch der Mediation
- Passivität und Grandiosität
- Ich-Zustände und Persönlichkeitskonzepte
- Gefühle und Emotionen, insbes. Ersatzgefühle (Rabattmarken)
- Die 8 Interventionen von Eric Berne (einschl. wertschätzender Konfrontation)
- Die 8 Beziehungsbedürfnisse im Konflikt nach Erskine
- Prozessskripte und Antreiberdynamiken zur Analyse von Konfliktdynamiken
Praktische Übungen, Rollenspiele, Fallarbeit
1. Marketing für Mediator*innen
Gute Mediator*innen gibt es viele. Sichtbare deutlich weniger.
Nicht die Qualität Ihrer Arbeit entscheidet allein über Ihren Erfolg. Sondern ob die richtigen Menschen überhaupt erfahren, dass es Sie gibt.
Entwickeln Sie eine klare Positionierung und eine Marketingstrategie, die zu Ihnen und Ihrer professionellen Identität passt.
2. SEMINARINHALTE
(inkl. Praxisbeispiele, Rollenspiele, Supervisionen)
- Mein Geschäftsmodell?
- Meine Stärken und Schwächen als unternehmerische*r Mediator*in?
- Meine Marktpositionierung?
- Meine Kontaktangebote/Kontaktpunkte für Kunden (die nicht immer Konfliktpartei sind!)
- Mein werblicher Content?
- Perspektivenerweiterung: Wer sind tatsächlich meine Kunden?
- Perspektivenwechsel – 1: Wie stellt sich Mediation für Konfliktparteien dar?
- Perspektivenwechsel – 2: Auf welche Frage meiner Kunden ist meine Mediation die Antwort?
- Perspektivenklarheit: Wie stellt sich mein Mediationsangebot für meine Zielgruppe dar?
- Leitfrage: Wie erschaffe und weite ich die Räume für meine Mediationsdienstleistungen?
1. Verhandlungslehre für Mediator*innen
Mediation ist Verhandlungsarbeit.
Jede Mediation enthält Verhandlungen.
Doch viele Mediator*innen kennen die Dynamiken von Macht, Einfluss, Verhandlungspsychologie und strategischem Verhalten nur oberflächlich.
Lernen Sie Verhandlungen zu verstehen, bevor Sie sie moderieren
2. SEMINARINHALTE
(inkl. Praxisbeispiele, Rollenspiele, Supervisionen)
- Was ist Verhandeln – und was bedeutet das für die Mediationsperson?
- Verhandlungsansätze und Verhandlungsstile
- Umgang mit kompetitiven Verhandlungsweisen
- Mediation als drittgestütztes Verhandlungsverfahren
- Rationales, kooperierendes Verhandeln – Chancen und Risiken.
- Bedeutung des rationalen Verhandelns für die Mediation (Harvard-Verhandlungskonzept)
- Tipps und Tricks der Verhandlungsführung – durch einen Dritten
- Umgang mit problematischen Verhaltensweisen der Konfliktparteien
- Typische Rationalitätsfallen, Heuristiken und Biases
- spezifisches Anwendungsfeld für Anwaltsmediator*innen: Collaborative Law/Collaborative Practice

Unser digitales Lernmanagementsystem
Didaktische Weiterbildungskonzeption
- Sie bilden sich auf der Basis unseres didaktisch durchdachten und digital einzigartigen Aus- und Weiterbildungskonzepts fort.
- Von Beginn an schulen wir Sie, die Perspektive der Organisation mitzudenken und entsprechend zu agieren.
- Sie profitieren von unserer reichhaltigen und hochwertigen Praxiserfahrung in komplexen Organisationskontexten.
- Sie erhalten unsere legendären Karteikarten ausgehändigt sowie digitalen Zugang zur Plattform (www.elemente-der-mediation.de).
Hausinterne KI-Untersützung
Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen ab 2026 exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung. Sie können mit diesen KI-Tools beratungstypische Gesprächssimulationen durchführen.
- Auftragsklärungsgespräche
- Einzelberatungsgespräche sowie als Vorbereitung für Vermittlungsgespräche
- Fragetechniken einüben

Ihr Seminarleiter Prof. Dr. Sascha Weigel
Prof. Dr. Sascha Weigel, Mediator und Ausbilder (BM), Senior Coach (DBVC), Lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorarprofessor für Mediation und Konfliktmanagement MLU Halle

Co-Seminarleiterin Angelika Wendt
Angelika Wendt, Mediatorin und Systemische Beraterin, Organisationsberaterin, Erwachsenenpädagogin

Informationen und Konditionen zur Seminarreihe
Stimmen zu unserer Arbeit
Man kann freilich woanders hingehen und dort Seminare und Ausbildungen machen, aber wozu? Hier stimmt die Qualität, Inhalt und Präsentation sind auf höchstem Niveau. Einfach klasse.
Nach einem ersten Fehlgriff bei einem anderen Ausbildungsinstitut war ich hier von Beginn an von Euch total begeistert …ihr habt eine tolle Ausbildung geschaffen, …und das mit einer optimalen Gruppe, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen, Altersstufen, Berufen…kurz: eine perfektes Lernfeld. Außerdem kompetente Ausbilder und gut aufbereitete Unterlagen.Ich bin ein echter Fan und empfehle die Ausbildung jederzeit weiter.
Die Ausbildung, die Du mit INKOVEMA anbietest, ist sehr anspruchsvoll, sehr ansprechend und rhetorisch so angenehm und inhaltlich so fundiert
Das Entscheidende bei INKOVEMA ist die Kombination aus sicherem rechtlichem Hintergrund, dialogischer Orientierung im Vorgehen und dem Erklärungsgehalt transaktionsanalytischer Modelle.
Für mich war es eine Ausbildung der Spitzenklasse. Sascha vermittelt stets nah an der Praxis, teilt dabei die Erfahrungen aus seiner langjährigen Mediatorentätigkeit und bettet die Inhalte in die Dynamiken von Gesellschaft und Organisationen ein. Das alles mit viel Humor und Feingefühl.





