Konfliktprävention und Konfliktantizipation2026-01-11T21:59:30+01:00

Konfliktprävention und Konfliktantizipation

Wir helfen Ihnen, Konfliktpotenziale frühzeitig zu erkennen und produktiv zu nutzen.

Das Potenzial von Konflikten sollte stets mitgedacht werden.
Dabei sehen wir Konflikte zwischen Kollegen, Teams, Abteilungen oder zwischen Organen und Gremien nicht als Problem, sondern als Ausdruck unterschiedlicher Vorstellungen, die für die Organisation bzw. deren Verantwortlichen bedeutsam sind..

Durch eine professionelle Konfliktprävention und -antizipation entstehen Wege und Möglichkeiten, die eine Organisationen resilienter oder zumindest resistenter und zuweilen sogar innovativer(er) machen.

Wen unterstützen und begleiten wir?

Als erfahrene Konflikt- und Verhandlungsexperten begleiten wir Personen, Teams und Organisationen auf ihrem Weg, den Wert von Konfliktpotenzialen zu erkennen und aushandelnd nutzbar zu machen.

Welche Vorteile hat Ihre Organisation durch eine Konfliktprävention und -antizipation?

Präventions- und Antizipationsarbeiten bringen frühzeitig näher, ermöglichen Verständnis für das Andersartige im eigenen Team und der eigenen Organisation, kurz; sie schaffen Gemeinschaft. Doch das Beste ist, dass sie von Beginn an eine  zukunftsgerichtete Arbeitsweise etablieren, die für Teams und Organisationen heute essentiell sind.

1.

Verbesserte Bezie­hung

Präventions- und Antizipationsarbeit führt zusammen und ist ein starkes Invest in eine konfliktresiliente Organisation.

2.

Kostenbewusstsein

Konfliktprävention und -antizipation zeugt von Kostenbewusstsein und strategischem Weitblick.

3.

Wirkungsmacht

Wer nicht konfliktscheu Organisationen betrachtet, erkennt die Wirkungsmacht kluger Präventions- und Antizipationsarbeit.

4.

Geschwindigkeit

Kluge Konfliktprävention und -antizipation ist zügig umzusetzen und wirkt lange nach.

5.

Professionalität

Wir sind erfahrene Konflikt- und Verhandlungsberater mit der erforderlichen Pro­zess- und Feld­kom­pe­tenz.

6.

Fair kalkuliert

Keine versteckten Kosten. Wahlweise Festpreis oder Stundenhonorar – Sie behalten die volle Kostenkontrolle.

Wer wir sind – Kurzvorstellung INKOVEMA

Das Institut für Konflikt- u. Verhandlungsmanagement in Leipzig bietet akute wie präventive Konfliktberatung – vor allem durch strategisch ausgerichtete Mediationen.

Wie läuft eine Konfliktprävention von INKOVEMA konkret ab?

Wir helfen Ihnen die Konfliktprävention sowohl in Ihre strategische Planung zu integrieren, als auch Werkzeuge der Prävention im operativen Alltag zu etablieren – für ein harmonisches, erfolgreiches Arbeitsumfeld.

Schritt 1

Kontaktaufnahme

Nachdem Sie per E-Mail oder Telefon Kontakt aufgenommen haben, melden wir uns innerhalb von 24h, um einen Termin für einausführliches Erstgespräch zu vereinbaren.

Selbstverständlich behandeln wir Ihr Anliegen streng vertraulich.

Schritt 2

Auftragsklärung

In einem Erstgespräch (ca. 60- 90 Minuteb) bei Ihnen, bei uns oder per Videocall klären wir Ihre Situation und empfehlen lohnenswerte Lösungswege. Wir klären, ob und unter welchen konkreten Rahmenbedingungen wir bereit sind, gemeinsam zu arbeiten und die besprochenen Ziele zu erreichen.

Schritt 3

Beratungsbeginn und -durchführung

Präventions- und Antizipationsmaßnahmen sind vielfältig und werden in enger Absprache mit den Auftraggebern bzw. den entsprechend Betroffenen besprochen – und durchgeführt.

Schritt 4

Abschluss und Reflexion

Nach Abschluss der geplanten Maßnahme kommt es zu Rückkopplungsgesprächen mit den Auftraggeberpersonen. Eine Evaluierung der Maßnahmen erfolgt auf Wunsch mit zeitlichem Abstand.

Schritt 5

Umsetzung und Begleitung

Die Begleitung der Umsetzung, Evaluation und Anpassung der Maßnahmen ist der entscheidende Teil unserer Leistung: Es wird überprüft, ob die ergriffenen Schritte wirksam sind, und Prozesse, Regeln oder Schulungen werden bei Bedarf angepasst.

Beispiele aus unserer Praxis des präventiven und antizipierenden Konfliktmanagements.

(Tech-)Unternehmen

Konfliktbezogene Betriebsvereinbarungen entsprechen dem Zeitgeist. Organisationen verbessern ihr Angebot zur konstruktiven Bearbeitung von Konfliktpotenzialen. Hierfür werden neue Strukturen und Prozesse geschaffen, die sodann selbst mit den bereits vorhandenen Funktionsrollen und Klärungsprozessen abgestimmt werden müssen.

Im konkreten Fall wurde in einer Betriebsvereinbarung eine Anlaufstelle für Antidiskriminierung geschaffen und mit fünf Personen besetzt. Diese müssen nicht nur den Auftrag aus der Betriebsvereinbarung verstehen (Opferberatung, Tataufklärung, also Sachverhaltsermittlung oder auch Ausgleichsvermittlung?), sondern zudem ihr Rollenverständnis professionell untereinander absprechen und umsetzen – und nicht zuletzt einen Modus Vivendi mit der gleichsam(?) beauftragten Anlaufstelle namens Betriebsrat finden.

Betriebsratsgremien

Wir beraten und begleiten mehrere große (21+ Mitglieder) und mittelgroße Betriebsratsgremien (zwischen 9 und 19 Mitglieder) bei ihren jährlichen Strategieklausuren.

Konfliktpräventiv wirkt stets die Klärung der Fragen

  • Woran wollen wir in Zukunft arbeiten?,
  • Wie wollen wir zusammenarbeiten?
  • Was brauchen wir für eine gedeihliche Zusammenarbeit?

Wir können das allen Teams und Gruppen empfehlen, aber insbesondere bei einem gewählten Gremium wie dem Betriebsrat ist das besonders empfehlenswert. Denn hier wirken regelmäßig auch Mitglieder mit, deren sonstige Arbeit eben nicht im Reden oder Schreiben besteht und die sie an einem Schreibtisch sitzend erbringen. Meetings und Gremienarbeit ist für alle Menschen eine Herausforderung, aber für Menschen, die im Übrigen einen völlig anders gelagerten Job haben, ist das eine besondere Umstellung, die gemeistert werden will.

Konfliktpräventiv wirken wir hier besonders nach innen, weniger nach Außen hin zur Geschäftsführung und Personalleitung.

Nachwuchsführungskräfte

Angehende Führungskräfte werden unserer Erfahrung nach am besten begleitend auf die Komplexitäts- und Ambivalenzerfahrungen des Führens und Geführtwerdens vorbereitet, z.B. in Form von Coachings oder extern moderierten Kollegialen Fallberatungen.

Wir führen regelmäßig Kollegiale Fallberatungen im Kontext konfliktpräventiver Maßnahmen in Unternehmungen ein.

Stimmen zu unserer Arbeit

Wir haben Dr. Sascha Weigel zur Aufarbeitung verschleppter Konflikte innerhalb eines Software-Entwicklungsteams engagiert, um die Kommunikationskultur zu verbessern und die strategische und personelle Neuorganisation des Teams zu begleiten. Wir haben Dr. Sascha Weigel als behutsamen und engagierten Moderator und Mediator erlebt, der uns hervorragend unterstützt hat sowohl unsere Probleme zu verstehen und zu beheben, als auch zukunftsweisende Richtungen für uns als unternehmerisches Team in den Blick zu nehmen.
Marc Alexander Schweitzer, stellv. Institutsleiter, Fraunhofer SCAI, Bonn
Sascha hat in unserem Haus umfangreiche Mediationen durchgeführt. Unser Haus ist von Diversity geprägt – mit allen Licht- und Schattenseiten. In schwierigen Phasen konnten wir uns auf ihn stets verlassen, … hilfreiche Mischung aus wissenschaftlichem Tiefsinn und Praxisrelevanz, überaus anschlussfähig und von großer Gelassenheit… aber am liebsten mag ich seinen Humor!
BR-VorsitzendeIDA SCHÖNHERR, ehemals BASF Berlin, Betriebsratsvorsitzende
Als BASF Services Europe GmbH haben wir Dr. Sascha Weigel (INKOVEMA) 2015/2016 anlässlich eines Konflikts in einer Abteilung als Mediator angefragt. Mit ausgesprochener Professionalität hat er sowohl die Problematik der Konfliktsituation erfasst als auch die organisationalen Implikationen in einem divers geprägten Arbeitsumfeld bedacht.

Mit umsichtiger Beratung der Leitungsebene, einschließlich des Betriebsrats, sowie mit engagierten Mediationen und Workshops gemeinsam mit den Beteiligten, ermöglichte uns Dr. Sascha Weigel, die relevanten Themen angemessen zu bearbeiten und sinnvollen Entscheidungen zuzuführen.

Rita Lampasona-Hornung, BASF Services Europe GmbH, Berlin, Abteilungsleiterin, Auftraggeberin seit 2017
Wertvoll war die Strukturhilfe Deines Ansatzes und die völlig andere Perspektive…wie z.B. …vieles, was wir Konflikte nennen, sind eigentlich Versuche, sie zu lösen…

Katinka Schulz, fgi-FischerGroupInternational
Wir sind beeindruckt, wie Herr Dr. Weigel sich auf die Besonderheiten unterschiedlicher universitärer Strukturen einstellt und sehr sachgerecht Unterstützung anbietet, ohne selber einzugreifen. Professionell begleitet er die Beteiligten dabei, ihre eigenen Lösungen zu finden.

DR. KATHRIN CARL, Leiterin der Personalentwicklung und Fortbildung, FSU Jena, Auftraggeberin seit 2017

EINE AUSWAHL UNSERER KUNDEN

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Interview: Wenig ist verbindender als bereinigte Konflikte

Wenig ist verbindender als bereinigte Konflikte ...oder weshalb Konfliktbearbeitung nicht Hindernisbeseitigung ist, sondern Innovations- und Kreativitätsarbeit. (Hier ungekürztes) Interview, LVZ 27. Juli 2019 Herr Dr. Weigel, was ist das eigentlich, ein Konflikt? Die [...]

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Mediations- und Fallsupervision für Konflikmanager*innen als Tagesseminar online oder in Leipzig.

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