MEDIATIONS- UND FALLSUPERVISION

Weiterbildung und professionelles Qualitätsmanagement für Mediator*innen, Organisationsberater*innen und Führungskräfte

  • Ausbildungsort Leipzig
  • 25.02.2026 & 02.06.2026

SUPERVISIONSTAGE BEI INKOVEMA

Die regelmäßige Reflexion der eigenen beruflichen Praxis – unter Einbeziehung einer kompetenten Außensicht – gehört zu Recht zum Selbstverständnis von professionellen Berater*innen sowie für zertifizierte Mediator*innen zur gesetzlichen Pflicht.

Die Supervisionstage bei INKOVEMA bieten die Möglichkeit

  • aktuelle Mediationsfälle, schwierige Projekte oder generelle Fragestellungen
  • bedarfsgerecht und in vertraulicher Atmosphäre durchzusprechen,
  • die eigene Intuition und Professionalität anhand von Fällen zu schulen und
  • organisationale Konzepte kennenzulernen und zu vertiefen.

Es ist keine Bedingung, eigene Fallbeschreibungen beizusteuern, erhöht aber die persönliche Lernintensität.

SEMINARTERMINE

25.02.2026 & 02.06.2026

Leipzig

SUPERVISION EIGNET SICH FÜR

SEMINARTERMINE

25.02.2026 & 02.06.2026

Leipzig

Ihr Ausbilder Prof. Dr. Sascha Weigel

Prof. Dr. Sascha Weigel, Mediator und Ausbilder (BM), Senior Coach (DBVC), Lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorarprofessor für Mediation und Konfliktmanagement MLU Halle

WEITERE DETAILS ZUR SUPERVISION FÜR MEDIATOREN

25.02.2026 – Leipzig

02.06.2026 – Leipzig

Wo findet die Veranstaltung zu welchen Uhrzeiten statt?
Die Fallsupervisionstage finden in den INKOVEMA-Räumen auf der Spinnerei in Leipzig oder online via ZOOM statt.

Die Supervisionstage starten jeweils 09.00 Uhr und enden – je nach Teilnehmerzahl – spätestens 16.00 Uhr.

Investment pro  Mediations- und Fallsupervisionstag:

  •  210,- € zzgl. gesetzliche Mehrwertsteuer
  • reduziert für INKOVEMA-Ausbildungsteilnehmer: 180,-€ zzgl. MwSt.

Supervision ist ein bewährtes Instrument zur kontinuierlichen Weiterentwicklung der eigenen Professionalität, indem das das professionelle Handeln aktions- und praxisbezogen reflektiert wird.

Thematisch regt der Supervisor die Supervisanden an, die eigene professionelle Rolle, den organisationalen Kontext, die persönlichen Kommunikationen und aufkommenden Konfliktdynamiken im Team etc. zu reflektieren. Dabei werden freilich Schwerpunktthemen pro Supervision gebildet.

Einzelfallsupervision kann grundsätzlich auch in Anwesenheit von vertrauten Gruppenmitgliedern von ca. 4 – 8 Personen durchgeführt werden, so dass Elemente und Effekte einer kollegialen Beratung eingeflochten werden können (Bereicherung der Supervisanden) bzw. die anwesenden Gruppenmitglieder von der supervidierten Fallsituation partizipieren können (Lerneffekt durch Trittbrettfahren).

knapp:

  • Supervision ist eine Form der berufs- bzw. professionsbezogenen Beratung.
  • Sie dient der Qualifizierung und Kompetenzentwicklung von bestimmten Berufsgruppen, Fachkräften und Führungskräften.
  • Supervision ist ein reflexiver Bearbeitungsmodus: Die eigene Praxis wird auf den Prüfstand gestellt und verbessert.

Wussten Sie schon: Für Zertifizierte Mediator*innen ist Supervision gesetzliche Pflicht.

  • eine besonders wichtige oder schwierige Akquisition oder Anfrage,
  • ein vages Gefühl, bei einem Projekt einen wichtigen Aspekt übersehen zu haben,
  • Widerstand im Klienten-System bei der Durchführung der vereinbarten Maßnahmen, z.B. in einer Mediation durch die Mediant*innen
  • der Wunsch, die eigene Diagnose in einer kritischen Phase abzusichern,
  • um Interventionsstrategien zu entwickeln und auf Chancen und Risiken zu checken,
  • um in einem Projekt die Zusammenarbeit mit Kollegen oder Vertreter des Kunden zu optimieren.

Das Führen des Titels „zertifizierte*r Mediator*in“ verlangt gemäß der Rechtsverordnung zum Mediationsgesetz, dass regelmäßige Supervisionen für Mediationsfälle durchgeführt wird.

  • Zum einen im Anschluss oder während der Ausbildung als praktischer Pfeiler der Ausbildung,
  • zum anderen und im Folgenden weitere Fälle zu supervidieren, um den Titel weiterhin tragen zu können.

Leicht sagt es sich, dass Organisationen mehr seien als die Summe der Personen oder dass das Verhalten von Personen erst im Verstehen ihrer Kontexte verständlich werde. Allerdings muss man zunächst in die organisationale Perspektive „eintauchen“ um sie als zusätzliche Kompetenz zu gewinnen.

In Fall-Supervisionen bei INKOVEMA können Sie lernen, wie Organisationen funktionieren und wie diese ihre Mitglieder beeinflussen. Sie üben, die organisationale Perspektive anzuwenden und zwischen der personalen- und organisationalen Perspektive wechseln zu können

Dazu werden Praxisfälle der Teilnehmenden exemplarisch besprochen und relevante Konzepte z.B. der Systemischen Transaktionsanalyse vorgestellt.

Mit Konzepten der Transaktionsanalyse, Systemischen Organisationsberatung sowie einer Strategisch fundierten Mediation führen wir die Mediations- und Fallsupervisionen durch.

Wir wenden diese Konzepte mit den konkreten Fallbeispielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an und stellen Sie ausführlich vor.

Dabei wird es speziell um die Fragen gehen:

  • Welche Rolle steht mir als Mediator*in in Organisationen konkret zu? Was ist meine Aufgabe im Spannungsfeld Person und Organisation?
  • Wie kann ich meine Mediation erfolgversprechend planen/durchführen/abschließen?
  • Wie wirken organisationale Strukturen auf ihre Mitglieder und auf die Organisationskultur?
  • Welche Bedeutung haben organisationale Funktionsrollen, und wie verhalte ich mich bei widersprüchlichen Rollenanforderungen?
  • Wie bekomme ich eine realistische Vorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen meiner eigenen Position in einer Organisation?
  • Welche Arten von Veränderungsprozessen gibt es in Organisationen? Wie sind diese erfolgreich zu gestalten?
  • Wie kann man Widerstandsformen diagnostizieren, und wie kann man Widerstand reduzieren, bzw. sogar als produktive Kraft nutzen?
  • Wie kann man Organisationskulturen weiterentwickeln und fit für die Anforderungen der Zukunft machen?

Die Veranstaltung richtet sich nach den Anforderungen des § 37 VI BetrVG

Teilnehmerstimmen

Das Coaching bei Herrn Dr. Weigel war für mich eine wichtige Unterstützung, meine Rolle als Führungskraft und damit verbundene Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Das Erkennen, Strukturieren und Reflektieren von Lösungsmöglichkeiten und Kommunikationsstrategien für unterschiedlichste schulische Situationen waren ein prägender Bestandteil des Coachings. Darüber hinaus, das Aufzeigen von Perspektiven, um schulische Prozesse und Abläufe zu verändern bzw. zu optimieren. Für mich waren die Coachingtermine bei Herrn Dr. Weigel wichtige und notwendige Schritte, zu einer weiteren Professionalisierung meiner Arbeit auf Leitungsebene an unserer Schule.

TORALF SIMON,, stv. Schulleiter, Robinionhof-Schule Borna, Auftraggeber 2020

Vor allem die Fall-Supervision zu herausfordernden Kundensituationen hat uns ganz konkret geholfen.

Rüdiger Schulz, Partner fgi-FischerGroupInternational, Seminarteilnehmer 2017

…der Gedanke, dass wir Anwälte in einem stark belastenden Beruf arbeiten, war mir schon vorher klar – was nicht greifbar war, was man dagegen tut. Dies ist mir erst durch die Ausbildung bewusst geworden – und da werde ich auf jeden Fall dran bleiben.

…auch der Gedanke des Prozesses ist jetzt vielmehr vorherrschend. Wir sind als Juristen geprägt in wissenschaftlicher Arbeit, in Herrschende Meinung und Mindermeinungen. Auf die Feinheiten eines Prozesses sind wir nicht sensibilisiert worden, genauswenig wie wir das Fragen schulen und Kommunikation lernen, um den Prozess überhaupt entstehen zu lassen. Deine Ausbildung hat mir ganz andere Wege gezeigt in Situationen (auch offen) heranzugehen und den Prozess anzunehmen.

RA Thomas Leib, Leipzig, 2017

Wir haben wirklich dazugelernt, obwohl wir regelmäßig mit Konflikten zu tun haben.

Beate Heller, Partnerin, fgi-FischerGroupInternational, Workshop- und Supervisionsteilnehmerin 2017
Wertvoll war die Strukturhilfe Deines Ansatzes und die völlig andere Perspektive…wie z.B. …vieles, was wir Konflikte nennen, sind eigentlich Versuche, sie zu lösen…
Katinka Schulz, Partnerin fgi-FischerGroupInternational, Seminarteilnehmerin 2017

Kostenloses E-book

12 Schritte zur Konfliktlösung

Eine Anregung zu Achtsamkeit und Entschleunigung in Konflikten.

Kostenlos als Download erhältlich

Hausinterne KI-Untersützung

Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung

Elemente der Mediation

Die Elemente bieten ein System, das die Bandbreite der Theorie und Praxis von Mediation verdeutlicht.

In ihrer strukturierten Form vermögen sie die Theorie aufzufalten, um den eigenen Lernprozess sinnvoll zu gestalten.