Systemische Transaktionsanalyse
Informationsvideo zum INKOVEMA-Institut
Hier gibt es erste Eindrücke von unserem Institut in den historischen Räumlichkeiten der Alten Baumwollspinnerei in Leipzig.
Ziele der Weiterbildung Systemische Transaktionsanalyse
Hier finden Sie die Termine für die Jahresgruppen.
Jahreskurs 2026
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09.-1o. Februar 2026
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27.-28. April 2026
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22.-23. Juni 2026
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31. August – 01. September 2026
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26.-27. Oktober 2026
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14.-15. Dezember 2026
Jahreskurs 2027
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01.- 02. Februar 2027
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19.- 20. April 2027
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31. Mai- 01. Juni 2027
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23. – 24. August 2027
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18.-19. Oktober 2027
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20.-21. Dezember 2027
- (Wiederholung) Bindung und Bindungskreislauf (Kohlrieser, Mautsch, Bowlby)
- Bindungstypen nach Bowlby
- Relationen zu Fanita English Beziehungstypisierung
- OK-Modi-Modell für Organisationskontexte (Anita Mountain)
- Grundbedürfnisse der TA (Überblick)
- Grundbedürfnisse nach Fanita English und Perspektiven der Zeitstrukturierung
- Beziehungsbedürfnisse (R. Erskine)
- Verlust als Grundtatsache und -problem der Fortschrittsidee
- Verlustdimensionen (Kohlrieser)
- Trauer – ein Grundgefühl (und in Organisationen – leider – ein Tabu)
- Sichere Basen (Kohlrieser)
- Überbringen schlechter Nachrichten (Balling)
- Vermittelndes Konfliktmanagement mit Transaktionsanalyse
- TA-Grundkonzept: Lebensskript (mit Günther Mohr)
- Die 12 Bann-Botschaften der Transaktionsanalyse (Einschärfungen, injunctions)
- Ärger – ein Grundgefühl, das befreien will.
- Antreiber (Gegeneinschärfungen, counter injunctions)
- stoppers and drivers (Widdowson)
- Skript-Glaubenssätze (Widdowson)
- Lebensskript 2. Teil – mit Natalia Berrio Andrade
- TA-Ansatz: Kontextuelle Transaktionsanalyse (Sedwick)
- Konsequenzen für klassische, psychodynamische TA-Konzepte (G. Mohr)
- Kulturdiagnose von Organisationen (Balling)
- TA-Ansatz: Relationale Transaktionsanalyse
- Konsequenzen für die klassische Transaktionsanalyse
- OK-Positionen und Beziehungsbilder
- Freude als Grundgefühl und Liebe – ein Gefühl?
- TA-Prüfung: Aufbau und Struktur der Professionellen Selbstdarstellung
- Das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse
- Das Funktionsmodell der Ichzustände
- Die Kommunikationstypen und ihre Regeln
- Die redefinierenden Kommunikationen
- Angst als Grundgefühl
- krankhafte und gesunde Angst
- Verwandte Phänomene: Furcht, Schreck, Grauen, Panik
- Hoffnung
- Die CTA-Arbeit: Formalien, Zielstellung, Ablauf
2027 – Ein Überblick
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Die Weiterbildung verbindet:
- Systemische Perspektiven,
- relationale Transaktionsanalyse,
- Organisationsdynamiken,
- Konfliktarbeit,
- professionelle Identitätsbildung.
- 2027 werden wir uns wieder in jedem Modul einem bestimmten Gefühl vertiefend widmen. Dabei achten wir darauf, dass wir Gefühle nicht psychologisieren oder privatisieren, sondern als:
- soziale Kommunikationsformen verstehen, die auch
- organisationale Steuerungsmedien sind,
- kommunikativer Ausdruck von Zugehörigkeit darstellen,
- Formen von Macht sind sowie als kulturelle Dynamiken verstanden werden müssen.
- Zudem werden wir verstärkt TA-Konzepte behandeln, die hochaktuell, aber weniger bekannt sind.
- Darüber hinaus intensivieren wir die konkrete Fallarbeit und damit das konzeptualisieren am „großen Beratungsfall“.
Modul 1 – Achtung
Wie strukturieren Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zeit soziale Beziehungen und organisationale Wirklichkeiten?
- Achtung – ein Gefühl?
- Beachtung und Zuwendung
- Hochachtung und Respekt
- Haltung und Gefühl
- Stroke-Konzeptionen
- Grundüberzeugungen zum Stroke-Konzept
- Stroke-Ökonomie
- Stroke-Kommunikationsregeln
- Zeitstrukturierung
- Zeit als verkanntes Rätsel
- Zeit als systemische Beratungsdimension neben Sach- und Sozialdimension
- Zeit als Fluchtpunkt der Beratung
Modul 2 – Scham. Sichtbarkeit, Anpassung und soziale Verletzlichkeit
Wie regulieren Organisationen Zugehörigkeit über Scham, Anpassung und soziale Kontrolle?
Inhalte
- Scham als soziale Regulationsform (Grundgefühl)
- Beschämung und Entwertung (Lebensskript)
- Schamabwehr in Gruppen
- Fehlerkulturen (Stroke-Kultur)
- Scham und Perfektionismus (Antreiberdynamik)
- Sichtbarkeitserfordernis und Unsichtbarkeitsproblem: Kreativitätsdispositiv (Reckwitz)
- Humor zwischen Verbindung und Demütigung
Modul 3 – Stolz. Status, Sichtbarkeit und Singularisierungsdynamiken
Wie formen soziale Systeme Stolz, Status und professionelle Selbstbilder? (am Beispiel der organisierten Transaktionsanalyse…)
Anerkennung und professionelle Identität
Inhalte
- Individueller Stolz, kollektiver Stolz und historischer Stolz
- Stolz und Scham
- Status, Sichtbarkeit und Anerkennungsdynamiken (Singularisierungsdynamiken)
- Exkurs: Narzismus, narzistische Nöte und Kränkungen
- Loyalität gegenüber Rollen und Organisationen
TA-Schwerpunkte
- relationale TA
- Autonomie und Authentizität
Modul 4 – Ekel – Abgrenzung und soziale Ausschlussprozesse
Wie entstehen soziale Distanzierungen, Feindbilder und moralische Grenzziehungen in Gruppen und Organisationen und können sie mit Ekel ?
Abgrenzung, Moral und Ausschlussprozesse
Inhalte
- Formen und Typen von Ekel
- biologischer, sozialer und moralischer Ekel (Schutzfunktion und Missbrauchsgefahren)
- Tabus, Reinheitsvorstellungen, Ausschlussmechanismen (Gewaltminimierung, soziale Disziplinierung, Zivilisationsprozess)
- Kulturkämpfe: Abwertung und Entmenschlichung, „toxische“ Personen und Gruppen
- emotionale Dynamiken eskalierter Konflikte (soziale Stabilisierung von Gruppengrenzen, Gruppenkonzepte Bernes)
TA-Schwerpunkte
- Abwertungen
- psychologische Spiele
- passive Aggression
- Symbiose und Gegenabhängigkeit
- Drama-Dreieck
- Bernes Gruppenkonzept
Modul 5 – Neid. Vergleich, Konkurrenz und Gerechtigkeit
Wie erzeugen Organisationen Konkurrenz und Kompetition, aber auch Kooperation?
Inhalte
- soziale Vergleichsprozesse: Konkurrenz und Rivalität
- verdeckter Wettbewerb und Anerkennungskonkurrenz
- Gerechtigkeit und Fairness
- Macht und Ressourcenkämpfe
TA-Schwerpunkte
- psychologische Spiele
- Ersatzgefühle und Rabattmarken
- Drama-Dreieck
- Lebenspositionen
- Skriptdynamiken
Modul 6 – Mitgefühl. Chancen und Risiken von Empathie
Wie kann professionelle Verbundenheit entstehen, ohne in Retterdynamiken oder emotionale Verschmelzung zu geraten?
Professionelle Beziehungsgestaltung zwischen Nähe und Autonomie
Inhalte
- Mitgefühl und Co-Regulation
- helle und lichte Seiten von Empathie
- Empathie und Konfliktdynamiken,
- professionelle Haltung in Konflikten
- emotionale Arbeit und Compassion Fatigue
- Empathie und Verantwortung
- Resonanz ohne Vereinnahmung
TA-Schwerpunkte
- Erwachsenen-Ich
- Intimität und Autonomie

Unser digitales Lernmanagementsystem
Didaktische Weiterbildungskonzeption
- Sie bilden sich auf der Basis unseres didaktisch durchdachten und digital einzigartigen Aus- und Weiterbildungskonzepts fort.
- Von Beginn an schulen wir Sie, die Perspektiven von Personen und Organisation angemessen zu balancieren und beraterisch zu verarbeiten.
- Sie profitieren von unserer reichhaltigen und hochwertigen Praxiserfahrung in komplexen Organisationskontexten.
- Sie erhalten unsere legendären Karteikarten ausgehändigt sowie digitalen Zugang zur Plattform (www.elemente-der-mediation.de).
Hausinterne KI-Untersützung
Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen ab 2026 exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung. Sie können mit diesen KI-Tools beratungstypische Gesprächssimulationen durchführen.
- Auftragsklärungsgespräche
- Einzelberatungsgespräche sowie als Vorbereitung für Vermittlungsgespräche
- Fragetechniken einüben

Ihr Ausbilder Prof. Dr. Sascha Weigel
Prof. Dr. Sascha Weigel, Mediator und Ausbilder (BM), Senior Coach (DBVC), Lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorarprofessor für Mediation und Konfliktmanagement MLU Halle

Informationen und Konditionen zur Weiterbildung
Stimmen zu unserer Arbeit
Das Entscheidende bei INKOVEMA ist die Kombination aus sicherem rechtlichem Hintergrund, dialogischer Orientierung im Vorgehen und dem Erklärungsgehalt transaktionsanalytischer Modelle.
Für mich war es eine Ausbildung der Spitzenklasse. Sascha vermittelt stets nah an der Praxis, teilt dabei die Erfahrungen aus seiner langjährigen Mediatorentätigkeit und bettet die Inhalte in die Dynamiken von Gesellschaft und Organisationen ein. Das alles mit viel Humor und Feingefühl.
Nach einem ersten Fehlgriff bei einem anderen Ausbildungsinstitut war ich hier von Beginn an von Euch total begeistert …ihr habt eine tolle Ausbildung geschaffen, …und das mit einer optimalen Gruppe, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen, Altersstufen, Berufen…kurz: eine perfektes Lernfeld. Außerdem kompetente Ausbilder und gut aufbereitete Unterlagen.Ich bin ein echter Fan und empfehle die Ausbildung jederzeit weiter.
Die Ausbildung, die Du mit INKOVEMA anbietest, ist sehr anspruchsvoll, sehr ansprechend und rhetorisch so angenehm und inhaltlich so fundiert




