Systemische Transaktionsanalyse

  • Ausbildungsort Leipzig
  • Wiedereinstieg 01. Februar 2027

  • Jahresgruppe 2027

Informationsvideo zum INKOVEMA-Institut

Hier gibt es erste Eindrücke von unserem Institut in den historischen Räumlichkeiten der Alten Baumwollspinnerei in Leipzig.

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Ziele der Weiterbildung Systemische Transaktionsanalyse

1.

Beraterpersönlichkeit auf der Basis humanistischer Psychologie reflektiert ausbilden

2.

Systemisches Denken schärfen und beraterisch verwerten

3.

Kultursoziologische Perspektiven in die Beratungsarbeit einpflegen

4.

Personen und Organisationen angemessen balancieren

5.

Vorbereitung auf TA-Prüfungen (TA-Berater; TA-Coach, CTA-O)

6.

Künstliche Intelligenzen als beraterisches Werkzeug produzieren, nicht bloß konsumieren.

Hier finden Sie die Termine für die Jahresgruppen.

Jahreskurs 2026

  • 09.-1o. Februar 2026
  • 27.-28. April 2026
  • 22.-23. Juni 2026
  • 31. August – 01. September 2026
  • 26.-27. Oktober 2026
  • 14.-15. Dezember 2026

Jahreskurs 2027

  • 01.- 02. Februar 2027
  • 19.- 20. April 2027
  • 31. Mai- 01. Juni 2027
  • 23. – 24. August 2027
  • 18.-19. Oktober 2027
  • 20.-21. Dezember 2027
  • (Wiederholung) Bindung und Bindungskreislauf (Kohlrieser, Mautsch, Bowlby)
    • Bindungstypen nach Bowlby
    • Relationen zu Fanita English Beziehungstypisierung
    • OK-Modi-Modell für Organisationskontexte (Anita Mountain)
  • Grundbedürfnisse der TA (Überblick)
    • Grundbedürfnisse nach Fanita English und Perspektiven der Zeitstrukturierung
    • Beziehungsbedürfnisse (R. Erskine)
  • Verlust als Grundtatsache und -problem der Fortschrittsidee
  • Verlustdimensionen (Kohlrieser)
  • Trauer – ein Grundgefühl (und in Organisationen – leider – ein Tabu)
  • Sichere Basen (Kohlrieser)
  • Überbringen schlechter Nachrichten (Balling)
  • Vermittelndes Konfliktmanagement mit Transaktionsanalyse
  • TA-Grundkonzept: Lebensskript (mit Günther Mohr)
  • Die 12 Bann-Botschaften der Transaktionsanalyse (Einschärfungen, injunctions)
  • Ärger – ein Grundgefühl, das befreien will.
  • Antreiber (Gegeneinschärfungen, counter injunctions)
  • stoppers and drivers (Widdowson)
  • Skript-Glaubenssätze (Widdowson)

  • Lebensskript 2. Teil – mit Natalia Berrio Andrade
  • TA-Ansatz: Kontextuelle Transaktionsanalyse (Sedwick)
  • Konsequenzen für klassische, psychodynamische TA-Konzepte (G. Mohr)
  • Kulturdiagnose von Organisationen (Balling)

  • TA-Ansatz: Relationale Transaktionsanalyse
  • Konsequenzen für die klassische Transaktionsanalyse
  • OK-Positionen und Beziehungsbilder
  • Freude als Grundgefühl und Liebe – ein Gefühl?
  • TA-Prüfung: Aufbau und Struktur der Professionellen Selbstdarstellung
  • Das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse
  • Das Funktionsmodell der Ichzustände
  • Die Kommunikationstypen und ihre Regeln
  • Die redefinierenden Kommunikationen
  • Angst  als Grundgefühl
    • krankhafte und gesunde Angst
    • Verwandte Phänomene:  Furcht, Schreck, Grauen, Panik
    • Hoffnung
  • Die CTA-Arbeit: Formalien, Zielstellung, Ablauf

2027 – Ein Überblick

  • Die Weiterbildung verbindet:

    • Systemische Perspektiven,
    • relationale Transaktionsanalyse,
    • Organisationsdynamiken,
    • Konfliktarbeit,
    • professionelle Identitätsbildung.
  • 2027 werden wir uns wieder in jedem Modul einem bestimmten Gefühl vertiefend widmen. Dabei achten wir darauf, dass  wir Gefühle nicht psychologisieren oder privatisieren, sondern als:
    • soziale Kommunikationsformen verstehen, die auch
    • organisationale Steuerungsmedien sind,
    • kommunikativer Ausdruck von Zugehörigkeit darstellen,
    • Formen von Macht sind sowie als kulturelle Dynamiken verstanden werden müssen.
  • Zudem werden wir verstärkt TA-Konzepte behandeln, die hochaktuell, aber weniger bekannt sind.
  • Darüber hinaus intensivieren wir die konkrete Fallarbeit und damit das konzeptualisieren am „großen Beratungsfall“.

Modul 1 – Achtung

Wie strukturieren Aufmerksamkeit, Anerkennung und Zeit soziale Beziehungen und organisationale Wirklichkeiten?

  • Achtung – ein Gefühl?
    • Beachtung und Zuwendung
    • Hochachtung und Respekt
    • Haltung und Gefühl
  • Stroke-Konzeptionen
    • Grundüberzeugungen zum Stroke-Konzept
    • Stroke-Ökonomie
    • Stroke-Kommunikationsregeln
  • Zeitstrukturierung
    • Zeit als verkanntes Rätsel
    • Zeit als systemische Beratungsdimension neben Sach- und Sozialdimension
    • Zeit als Fluchtpunkt der Beratung

Modul 2 – Scham. Sichtbarkeit, Anpassung und soziale Verletzlichkeit

Wie regulieren Organisationen Zugehörigkeit über Scham, Anpassung und soziale Kontrolle?

Inhalte

  • Scham als soziale Regulationsform (Grundgefühl)
  • Beschämung und Entwertung (Lebensskript)
  • Schamabwehr in Gruppen
  • Fehlerkulturen (Stroke-Kultur)
  • Scham und Perfektionismus (Antreiberdynamik)
  • Sichtbarkeitserfordernis und Unsichtbarkeitsproblem: Kreativitätsdispositiv (Reckwitz)
  • Humor zwischen Verbindung und Demütigung

Modul 3 – Stolz. Status, Sichtbarkeit und Singularisierungsdynamiken

Wie formen soziale Systeme Stolz, Status und professionelle Selbstbilder? (am Beispiel der organisierten Transaktionsanalyse…)

Anerkennung und professionelle Identität

Inhalte

  • Individueller Stolz, kollektiver Stolz und historischer Stolz
  • Stolz und Scham
  • Status, Sichtbarkeit und Anerkennungsdynamiken (Singularisierungsdynamiken)
  • Exkurs: Narzismus, narzistische Nöte und Kränkungen
  • Loyalität gegenüber Rollen und Organisationen

TA-Schwerpunkte

  • relationale TA
  • Autonomie und Authentizität

Modul 4 – Ekel – Abgrenzung und soziale Ausschlussprozesse

Wie entstehen soziale Distanzierungen, Feindbilder und moralische Grenzziehungen in Gruppen und Organisationen und können sie mit Ekel ?

Abgrenzung, Moral und Ausschlussprozesse

Inhalte

  • Formen und Typen von Ekel
  • biologischer, sozialer und moralischer Ekel (Schutzfunktion und Missbrauchsgefahren)
  • Tabus, Reinheitsvorstellungen, Ausschlussmechanismen (Gewaltminimierung, soziale Disziplinierung, Zivilisationsprozess)
  • Kulturkämpfe: Abwertung und Entmenschlichung, „toxische“ Personen und Gruppen
  • emotionale Dynamiken eskalierter Konflikte (soziale Stabilisierung von Gruppengrenzen, Gruppenkonzepte Bernes)

TA-Schwerpunkte

  • Abwertungen
  • psychologische Spiele
  • passive Aggression
  • Symbiose und Gegenabhängigkeit
  • Drama-Dreieck
  • Bernes Gruppenkonzept

Modul 5 – Neid. Vergleich, Konkurrenz und Gerechtigkeit

Wie erzeugen Organisationen Konkurrenz und Kompetition, aber auch Kooperation?

Inhalte

  • soziale Vergleichsprozesse: Konkurrenz und Rivalität
  • verdeckter Wettbewerb und Anerkennungskonkurrenz
  • Gerechtigkeit und Fairness
  • Macht und Ressourcenkämpfe

TA-Schwerpunkte

  • psychologische Spiele
  • Ersatzgefühle und Rabattmarken
  • Drama-Dreieck
  • Lebenspositionen
  • Skriptdynamiken

Modul 6 – Mitgefühl. Chancen und Risiken von Empathie

Wie kann professionelle Verbundenheit entstehen, ohne in Retterdynamiken oder emotionale Verschmelzung zu geraten?

Professionelle Beziehungsgestaltung zwischen Nähe und Autonomie

Inhalte

  • Mitgefühl und Co-Regulation
  • helle und lichte Seiten von Empathie
  • Empathie und Konfliktdynamiken,
  • professionelle Haltung in Konflikten
  • emotionale Arbeit und Compassion Fatigue
  • Empathie und Verantwortung
  • Resonanz ohne Vereinnahmung

TA-Schwerpunkte

  • Erwachsenen-Ich
  • Intimität und Autonomie

Unser digitales Lernmanagementsystem

Didaktische Weiterbildungskonzeption

  • Sie bilden sich auf der Basis unseres didaktisch durchdachten und digital einzigartigen Aus- und Weiterbildungskonzepts fort.
  • Von Beginn an schulen wir Sie, die Perspektiven von Personen und Organisation angemessen zu balancieren und beraterisch zu verarbeiten.
  • Sie profitieren von unserer reichhaltigen und hochwertigen Praxiserfahrung in komplexen Organisationskontexten.
  • Sie erhalten unsere legendären Karteikarten ausgehändigt sowie digitalen Zugang zur Plattform (www.elemente-der-mediation.de).

Hausinterne KI-Untersützung

Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen ab 2026 exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung. Sie können mit diesen KI-Tools beratungstypische Gesprächssimulationen durchführen.

  • Auftragsklärungsgespräche
  • Einzelberatungsgespräche sowie als Vorbereitung für Vermittlungsgespräche
  • Fragetechniken einüben

Ihr Ausbilder Prof. Dr. Sascha Weigel

Prof. Dr. Sascha Weigel, Mediator und Ausbilder (BM), Senior Coach (DBVC), Lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorarprofessor für Mediation und Konfliktmanagement MLU Halle

Informationen und Konditionen zur Weiterbildung

Neben dem zeitlichen gibt es ein finanzielles Investment:

  • Jahresgebühr 2027: 3270,-€ zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer

INKOVEMA-Räume in Leipzig, Spinnereistraße 7, Verwaltungsgebäude – Haus Nr. 1, 04179 Leipzig.

Die Teilnehmerzahl liegt regelmäßig zwischen 6 und 12 Personen.

Pro Jahr finden 6 Module zu je zwei Tagen statt.

Die Module beginnen jeweils

am…ersten Tag von 10.00 – 18.00 Uhr

und…zweiten Tag von 09.00 – ca. 16.00 Uhr.

Das persönliche Vorgespräch dient beiden Seiten zur Klärung und zur Konkretisierung des Ausbildungs- und Arbeitsbündnisses, z.B. wie die Zusammenarbeit sinnvoll für beide Seiten gestaltet werden kann und was es dafür bedarf. Wichtig ist auch, welche beruflichen oder privaten Motivationen präsent sind. Sie werden über die didaktische Vorgehensweise und Inhalte der Ausbildung informiert, zu Ihrem Werdegang und Ihren besonderen Weiterbildungswünschen bzw. persönlich-strategischen Aussichten „befragt“.

Termine für ein Vorgespräch mit dem Ausbildungsleiter unter 01741641977 oder per E-Mail an info@inkovema.de vereinbaren.

Die Weiterbildung in Systemischer Transaktionsanalyse ist für Berater*innen, Coaches und Supervisor*innen gedacht, die sich spezifisch und tiefgehend mit Systemischer Transaktionsanalyse  weiterbilden wollen.

Sie bildet auch die Grundlage für Abschlüsse innerhalb der TA-Gesellschaften (DGTA/EATA).

Es ist möglich, erforderliche Stunden zu absolvieren, Supervisionen und Intervisionen zu erhalten und damit die Voraussetzungen für die Prüfungen zu erlangen.

Mögliche Abschlüsse sind:

  • TA-Berater*in
  • TA-Coach*in
  • DGTA-Mediator*in (zusätzlich erforderlich Mediationsausbildung)
  • CTA-O – Zertifizierter Transaktionanalytiker*in im Feld Organisation

Stimmen zu unserer Arbeit

Das Entscheidende bei INKOVEMA ist die Kombination aus sicherem rechtlichem Hintergrund, dialogischer Orientierung im Vorgehen und dem Erklärungsgehalt transaktionsanalytischer Modelle.

GÜNTHER MOHR, Mohr-Coaching, Berater und Organisationsentwickler

Für mich war es eine Ausbildung der Spitzenklasse. Sascha vermittelt stets nah an der Praxis, teilt dabei die Erfahrungen aus seiner langjährigen Mediatorentätigkeit und bettet die Inhalte in die Dynamiken von Gesellschaft und Organisationen ein. Das alles mit viel Humor und Feingefühl.

Simon Lenk, Führungskraft im Konzern, Wasserkraftwerke Leipzig

Nach einem ersten Fehlgriff bei einem anderen Ausbildungsinstitut war ich hier von Beginn an von Euch total begeistert …ihr habt eine tolle Ausbildung geschaffen, …und das mit einer optimalen Gruppe, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen, Altersstufen, Berufen…kurz: eine perfektes Lernfeld. Außerdem kompetente Ausbilder und gut aufbereitete Unterlagen.Ich bin ein echter Fan und empfehle die Ausbildung jederzeit weiter.

ANJA BENKE, Personal- und Organisationsberaterin, Benke Personalentwicklung

Die Ausbildung, die Du mit INKOVEMA anbietest, ist sehr anspruchsvoll, sehr ansprechend und rhetorisch so angenehm und inhaltlich so fundiert

DR. STEFANIE BUCHMANN, ehemals BASF Berlin, Betriebsratsvorsitzende

Prinzipien der Weiterbildung bei INKOVEMA