Ausbildung: Beratung mit Transaktionsanalyse

Beratung, Coaching, Supervision auf der Basis von Transaktionsanalyse lernen und professionalisieren.

  • Know-how für Coaching, Supervisionen, Trainings, Team- u. Organisationsentwicklung

  • Fokusthema: Transaktionsanalyse im Kontext von Organisationen

  • Transaktionsanalyse + systemische Prozessberatung.

  • Sie stärken Ihre Kommunikations-, Führungs- und Systemkompetenzen.

Nächster Informationsabend Leipzig: FR, 24.05.2019, ab 19.00 Uhr – mehr hier…

Inhalte und Ablauf der Ausbildung

  • Toblerone-Modell: Methoden-, Theorie- und Feldkompetenz
  • Inklusive: DGTA-zertifiziert 101-Kurs in Transaktionsanalyse

  • Professionalität durch Perspektivenvielfalt
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Weitere Details zur Ausbildung TA-Coaching

Ort: Leipzig

Ausbildungstermine:

  • Modul 1: 14.-16. Juni 2019 (regulärer 101-Kurs der TA-Gesellschaften)
  • Modul 2: 21.-22. September 2019
  • Modul 3: 07.-08. Dezember 2019
  • Modul 4: 25.-26. Januar 2020
  • Modul 5: 28.-29. März 2020
  • Modul 6: 23.-24. Mai 2020
  • Modul 7: 26.-28. Juni 2020.
  • weitere Termine folgen rechtzeitig und in Absprache.

Zeiten:

  • Freitage: (101er und Abschlussmodul): 17.00 – 20.00 Uhr
  • Samstage, 10.00 Uhr – 19.00 Uhr
  • Sonntage, 9.00 Uhr – 16.00 Uhr

Der Ausbildungsumfang ist abhängig von den gewünschten Abschlüssen, wie ihn die Deutsche und Europäische Gesellschaft für Transaktionsanalyse vorsehen.

  • Nach 120 Zeitstunden Ausbildung Transaktionsanalyse ist ein Curriculum für Systemische Transaktionsanalyse im Coaching erhältlich,
  • Nach 300 Zeitstunden ist es möglich, den Titel TA-Berater zu erwerben, für den eine Abschlussarbeit geschrieben werden muss.

Zudem sind die Ausbildungsstunden für weitere Ausbildungsformate teilweise anrechenbar, so z.B. für eine Mediations- oder Supervisionsausbildung.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 12 Personen.

  • Investition für die Ausbildung:

    • 150,-€/Tag  zzgl. Mehrwertsteuer 19% = 178,50 €
      • Coaching-Curriculum (120 h = 18 Tage = 3213,- € inkl. MwSt.)
      • TA-Berater (300 h = ca 45 Tage = 8032,50 € inkl. MwSt.)
  • Organisationszahler:

    • 210,-€/Tag zzgl. Mehrwertsteuer 19% = 249,90 €
      • Coaching-Curriculum (120 h = 18 Tage = 4498,20 € inkl. MwSt.)
      • TA-Berater (300 h = ca 45 Tage = 11.245,50 € inkl. MwSt.)
  • Zu beachten:
    • Studenten liegen uns am Herzen. Sprechen Sie uns für die individuelle Preisgestaltung persönlich darauf an.
    • Für das Anwerben jedes weiteren Teilnehmers gibt es zusätzlich 5% Rabatt.
    • Monatliche Ratenzahlungen sind nach Vereinbarung möglich.

Die Fortbildung könnte für sächsische Firmen und UnternehmerInnen finanziell durch einen Weiterbildungsscheck betrieblich durch die Sächsische Aufbaubank unterstützt werden. Wir helfen gern bei der Antragstellung. Sprechen Sie uns einfach an.

Für alle Module: 

Die Weiterbildung ist im Praktischen am Toblerone-Modell orientiert. Dies bedeutet, dass drei Ecken der Kompetenz in Form von Methodenkompetenz, Theoriekompetenz und Feldkompetenz im Fokus stehen. Praktische Arbeit geschieht auf der Basis der Konzepte zu den Perspektiven der Professionalität. 

Modul 1 – 101 – Die wesentlichen Konzepte zur Orientierung im Überblick. 

Das erste Modul liefert einen Überblick über die Konzepte der TA. Die ganze Bandbreite der Grundkonzepte wird vorgestellt und die Anwendungsmöglichkeiten. 

Modul 2 – Die professionelle Haltung für Beratung, Coaching, Führung, OE

Jedes professionelle Verfahren baut auf ein bestimmtes Menschenbild auf. Das Vorgehen des Transaktionsanalytikers in seiner Arbeit ist durch eine wertschätzende Haltung gegenüber dem Klienten und seinen Ressourcen geprägt. Für die TA ist vor allem die Formulierung „Ich bin ok. und du bist ok.“ sehr populär geworden. Sie klingt simpel, aber gerade in dieser Maxime zeigt sich schon die Radikalität der Herausforderung. Wo hört beispielsweise das „Du“ auf? Auch das schon vom Begründer der TA, Eric Berne, für alle Menschen postulierte Bedürfnis nach Erkanntwerden (hunger for recognition; Berne, 1966/2005) ist sehr fundamental. Das Modul führt praxisorientiert in die Grundhaltungen guter Beratung ein. 

Modul 3 – Persönlichkeit und Unterschiede

Hinsichtlich eines Persönlichkeitsmodells zeichnet die Transaktionsanalyse zwei Grundmodelle, als erstes die Idee der Teilpersönlichkeiten (Ich-Zustände). Aus diesen kohärenten Teilmustern von Denken, Fühlen, Verhalten und Körper heraus leben Menschen Beziehungen und kommunizieren miteinander. Eine zweite Konzeption ist die des kohärenten Narrativs, das ein Mensch über sein Leben entwickelt, Lebensskript genannt. Dieser „Reim aufs Leben“, den der kleine Mensch sich macht, wirkt dann bald wie ein unbewusster Lebensplan, der später bestimmte Beziehungen, Lebensbühnen, Entscheidungen aufsuchen und andere vermeiden lässt. Je nach Rigidität, mit der ein solcher Lebensplan fixiert ist oder Möglichkeiten lässt, entwickelt sich dann auch die psychische Gesundheit. Im Modul werden diese Konzepte als lösungsorientierte Anwendungen vermittelt.

Modul 4 – Beziehung und Kommunikation

Die Beziehungsebene ist eine sehr zentrale in der Arbeit in Beratung, Coaching, Führung und Organisationsentwicklung. Hier zeigt sich nach heutigem Stand der Praxis der Transaktionsanalytiker der Kernpunkt der TA. Transaktionen angemessen gestalten, verantwortliche statt symbiotischer Beziehungen leben, transparente statt spielträchtiger Beziehungen, Hier-und-Jetzt-Beziehungen statt Übertragungsbeziehungen hervorrufen. Das Modul übt Anwendungspraxis auf der Basis der Beziehungsmodelle ein. 

Modul 5 – Wirklichkeitskonstruktion und Systembezug

In diesem Modul geht es sowohl um Ansätze, die die individuelle Wirklichkeitskonstruktion wie das Bezugsrahmenkonzept als auch um Modelle, die die Person in Rollen und Systemen betrachtet. Für Wirklichkeits- und Kontextbezug ist die TA vor allem durch das psychologische Rollenweltenmodell und das Modell der Systemdynamiken positioniert. Das Rollenweltenmodell gibt Hinweise zum Einfluss, zum Agieren und zu den Konflikten des Menschen in Organisations-, Professions-, Privat-, Gemeinwesen- und Konsumwelt. Das Systemdynamikenmodell erfasst dann Einheiten über die einzelne Person hinaus und beschreibt Organisationen oder Teile davon in zehn handlichen Dimensionen, die dann Grundlage für eine Interventionsarchitektur sein können. Auch hier steht wieder der praktische Anwendungsbezug im Vordergrund. 

Modul 6 – Entwicklung und Veränderung

Entwicklung und Veränderung werden in der TA in allen bisher genannten Perspektiven (Persönlichkeit, Beziehung, Kontextbezug) vollziehbar. Die Transaktionsanalyse bietet hier  sehr viele Ansätze und Möglichkeiten. Ausgehend von den Persönlichkeitsmodellen lässt TA die Auswahl geeigneter Ich-Zustände für Situationen zu. Alte Skriptanteile, die für aktuelles Leben hinderlich sind, können durch Neues abgelöst werden. Auf der Ebene der Beziehung geht es vor allem um ein reichhaltiges Spektrum an Begegnungsmöglichkeiten mit anderen Menschen, auch mit solchen, die einem zunächst nicht so liegen, eine Kompetenz, die für Profis wichtig ist. In Sachen Kontextbezug ist vor allem eine Erweiterung des geeigneten Rollenspektrums Ziel der Veränderung. Alles wird im Modul praktisch erlebt.  

Modul 7 – Professionsmethoden

Im Sektor Professionsmethoden ist die TA außerordentlich offen. Man erkennt den Transaktionsanalytiker nicht anhand bestimmter Rituale wie Aufstellungen, einer Couch oder bestimmter Sprachfiguren. TAler sprechen Umgangssprache und integrieren gerne Methodiken aus vielen anderen Verfahren. Allenfalls die Bedeutung des „Vertrags“, des Treffens von bewussten Vereinbarungen mit dem Coachee, ist typisch für TAler, obwohl das die meisten anderen Verfahren heute ebenfalls übernommen haben. Die in der TA verwandten Interventionsformen unterschieden sich nicht sehr von anderen Methoden, lassen sich dadurch aber auch gut mit anderen verbinden. Der transaktionsanalytische Berater, Therapeut oder Coach ist in seiner Beziehungsgestaltung von den drei „Ps“ getragen, Protection, der Schutz für den Klienten und die ihm Anvertrauen, Permission, die Erlaubnis zum Wachsen, Experimentieren und zur Autonomie und Potency, die persönliche Stärke, Standpunkt und Ermutigung. Gerade die Potency unterscheidet die TA von sehr nondirektiven Beratungsansätzen. Im Modul werden TA-Methoden mit systemischen und hypnosystemischen verknüpft. 

GÜNTHER MOHR, Dipl.-Volkswirt, Dipl.-Psych.,

  • Senior Coach DBVC, Supervisor BDP,
  • zertifizierter und lehrender Transaktionsanalytiker im Feld Organisation und Management;
  • Ausbildungen in analytischer Gruppenberatung, Verhaltenstraining und systemischer Beratung;
  • Tätigkeiten am Finanzwissenschaftlichen Institut der Universität Bonn, in einer Psychosomatischen Fachklinik, als Personalberater für technische Führungskräfte, als Führungskräfteentwickler und Bildungsmanager, als interner Coach und Berater in einem Unternehmen;
  • Leiter des Institut für Coaching, Training und Consulting, Hofheim;
  • Fach- und Sachbuchautor von zahlreichen Büchern und Fachbeiträgen, im selben Verlag erschienen:
    • Systemische Organisationsanalyse,
    • Coaching und Selbstcoaching,
    • Workbook Coaching und Organisationsentwicklung,
    • Achtsamkeitscoaching,
    • Systemische Wirtschaftsanalyse
  • Professioneller Hintergrund
  • Universität Bonn, Finanzwissenschaftliches Institut
  • Psychosomatische Klinik Flammersfeld
  • Frankfurter Sparkasse
  • Institut für Coaching, Training und Consulting
  • Hebrew University Jerusalem
  • Aus- und Weiterbildung
  • Diplom-Volkswirt
  • Diplom-Psychologe
  • Zertifizierter und Lehrberechtigter Transaktionsanalytiker
  • Klinischer Psychologe BDP
  • Senior Coach DBVC
  • Supervisor BDP
  • Senior Coach BDP
  • Zen-Lehrer
  • „…verbindet humorvoll Entwicklungsorientierung, Fokussierung auf das Wesentliche und Integration von Lebensaspekten…“
  • „… helfen Mohrs fundiertes und strukturiertes Vorgehen, sein Interesse an Menschen, sein Humor, die Bodenständigkeit und die ressourcenschonende Haltung.“

Sie erhalten vom Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement INKOVEMA jeweils Teilnahmezertifikate.

Zudem ist die Ausbildung bei Günther Mohr sowohl bei der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse ebenso anerkannt wie bei diversen Coaching- und Supervisionsverbänden.

Entsprechend der Regularien der DGTA handelt es sich

  • nach 120 Zeitstunden um ein Kurzcurriculum der DGTA
  • nach 300 Zeitstunden um die Voraussetzungen für den Titel „Transaktionsanalytische*r Berater*in“
  • Zudem können die Stunden auch von anderen Verbänden (Coaching, Mediation, Supervision etc.) anerkannt werden.
  • abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium oder entsprechende Berufserfahrungen
  • Mindestalter von 21 Jahren
  • persönliches Vorgespräch mit dem Ausbildungs- und Institutsleiter (auch telefonisch möglich)

Das persönliche Vorgespräch dient beiden Seiten zur Klärung und zur Konkretisierung des Ausbildungs- und Arbeitsbündnisses, ob und wie z.B. die Zusammenarbeit sinnvoll gestaltet werden kann und welche Motivationen bestehen. Sie werden über die didaktische Vorgehensweise und Inhalte der Ausbildung informiert, zu Ihrem Werdegang und Ihren besonderen Weiterbildungswünschen bzw. persönlich-strategischen Aussichten „befragt“.

Melden Sie sich telefonisch zu einem persönlichen oder telefonischen Vorgespräch mit dem Ausbildungsleiter unter 0341.25648868 oder per E-mail bei uns an. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Plätze begrenzt.

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