Ausbildung Mediation

  • Ausbildungsort Leipzig
  • Start Februar und Oktober 2026

Informationsvideo zur Ausbildung

Hier gibt es erste Eindrücke unserer Ausbildung in den historischen Räumlichkeiten der Alten Baumwollspinnerei in Leipzig, inkl. Erläuterungen durch Teilnehmer*innen eines Kurses.

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Ziele der Ausbildung in Mediation

1.

Sie können flexibel und angemessen in undurchsichtigen Konfliktlagen reagieren. Wichtig für interne wie externe Konfliktarbeiter.

2.

Sie können souverän und zuversichtlich in der VUKA-WELT agieren. Hier entwickeln Sie Ihre Konflikt-, Kommunikations- und Systemkompetenzen.

3.

Sie können systematisch und strategisch mit Konflikten in Organisationen umgehen – gerade auch im Auftrag der Organisation.

4.

Sie können sicher und selbstbewusst Mediation in synchronen Online-Welten durchführen. Ab Modul 3 führen wir online-Einheiten zusätzlich durch.

5.

Fallsupervisionen i.S.d. Mediationsgesetzes sind – soweit integrierbar – im Rahmen des Ausbildungslehrgangs möglich. Zusätzliche Kosten fallen hierbei nicht an.

6.

Sie können Künstliche Intelligenzen für Ihre administrativen sowie beraterischen Aufgaben entwickeln, integrieren sowie auch direkt handhaben.

Wir setzen Schwerpunkte – von Beginn an.

Hier finden Sie die Termine für die Ausbildungskurse in Mediation.

Ab Oktober 2025

  • Modul 1: 16.-18. Oktober 2025
  • Modul 2: 20.-22. November 2025
  • Modul 3: (14. Januar, 9-14 Uhr online) 15. – 17. Januar 2026
  • Modul 4: (11. Februar, 9-14 Uhr online), 12. – 14. Februar 2026
  • Modul 5: (04. März, 9-14 Uhr online), 05. – 07. März 2026

Ab Februar 2026

  • Modul 1: 26.-28. Februar 2026
  • Modul 2: 16.-18. April 2026
  • Modul 3: (06. Mai, 9-14 Uhr online) 07. – 09. Mai 2026
  • Modul 4: (03. Juni, 9-14 Uhr online), 04. – 06. Juni 2026
  • Modul 5: (24. Juni, 9-14 Uhr online), 25. – 27. Juni 2026

Ab Oktober 2026

  • Modul 1: 08.-10. Oktober 2026
  • Modul 2: 12.-14. November 2026
  • Modul 3: (09. Dezember, 9-14 Uhr online) 10. – 12. Dezember 2026
  • Modul 4: (20. Januar, 9-14 Uhr online), 21. – 23. Januar 2027
  • Modul 5: (17. Februar, 9-14 Uhr online), 18. – 20. Februar 2027

Ab März 2027

  • Modul 1: 04.-06. März 2027
  • Modul 2: 08.-10. April 2027
  • Modul 3: (02. Mai, 9-14 Uhr online) 03. April – 01. Mai 2027
  • Modul 4: (02. Juni, 9-14 Uhr online), 03. – 05. Juni 2027
  • Modul 5: (30. Juni, 9-14 Uhr online), 01. – 03. Juli 2027

Mediation

  • Mediation als Konfliktberatungsansatz, Verfahren und Methode zugleich.
  • Prinzipien der Mediation – und ihre Paradoxien, Widersprüchlichkeiten und Mehrdeutigkeiten
    • Freiwilligkeit und Vertraulichkeitsfragen
  • Haltung, Rolle und Aufgaben des Mediators – Was ist mein Vermittlungsverständnis?
  • Anwendungsfelder und Formen von Mediation
  • Vertragliche Grundlagen von Mediation
  • Mediationsphasen im Kontext von Organisationen, insbes.
  • Kontakt- und Kontraktphase
    • Kontaktaufnahmen von Interessenten
    • Von der Anfrage zum Dreieck
  • aus der Transaktionsanalyse: Grundhaltungen, Rollen- und Weltmodelle

Praktische Übungen, Rollenspiele, Fallarbeit

Konflikt und Konfliktmanagement

  • Konfliktverständnis und -perspektiven
  • Konfliktdynamiken
  • Dritte im Konflikt (Vermittler, Schlichter, Richter)
  • Beratungsansätze: Fach- und Prozessberatung
  • Kontrakt- und Klärungsphase
    • Darstellung der Problembereiche und Konfliktperspektiven
    • Erhellung der Konfliktdynamiken (=Eskalation der einseitigen Lösungsversuche)
  • aus der Transaktionsanalyse: Drama-Dreieck, Game-Pentagon

Praktische Übungen, Rollenspiele, Fallarbeit

Recht

  • Recht und Mediation
    • Recht als Leitseil und als begrenzte Spielwiese
    • Recht der Mediation
    • Recht in der Mediation
  • Mediationsgesetz
  • Mediationsklauseln
  • Recht in der Mediation, (Recht als Rahmenbedingung, Berufsrechte)
  • Klärungsphase: Konflikterhellung
  • aus der Transaktionsanalyse: Stroke-Konzept, Ersatzgefühle, Beziehungsbedürfnisse
  • Visualisierung in der Mediation

Praktische Übungen, Rollenspiele, Fallarbeit

Interventionen

  • Interventionen in der Mediation
    • Die Macht des Paraphrasierens und Zusammenfassens
    • zirkuläre, strategische und reflexive Fragestellungen
  • Verhandlungslehre
  • Verhandlungsblockaden und -fallen
  • Vierte in der Mediation (Gutachter, Experten und Rechtsanwälte)
  • Kreativitätstechniken
  • Kreativitätsphase
    • Lösungsoptionen entwickeln
    • Kreativitätstechniken und -methoden
  • aus der Transaktionsanalyse: Grundhaltungen, Passivitätskonzept, Redefinitionen

Praktische Übungen, Rollenspiele, Fallarbeit

Abschlussvereinbarung

  • Recht der Abschlussvereinbarung
  • Rechtsdienstleistungsgesetz: Mediatoren zweiter Klasse?!
  • Vollstreckbarmachung der Abschlussvereinbarung
  • persönliche Standortbestimmung
  • Marketing für Mediationsdienstleistungen
  • Kreationsphase: Abschlussvereinbarung und Umsetzung
  • aus der Transaktionsanalyse: Antreiber, Transaktionen i.e.S., Psychologische Spiele

Unser Lernmanagementsystem ELEMENTE DER MEDIATION

Didaktische Weiterbildungskonzeption

  • Sie bilden sich auf der Basis unseres didaktisch durchdachten und digital einzigartigen Aus- und Weiterbildungskonzepts fort.
  • Von Beginn an schulen wir Sie, die Perspektive der Organisation mitzudenken und entsprechend zu agieren.
  • Sie profitieren von unserer reichhaltigen und hochwertigen Praxiserfahrung in komplexen Organisationskontexten.
  • Sie erhalten unsere legendären Karteikarten ausgehändigt sowie digital (www.elemente-der-mediation.de).
  • Soweit möglich, können Sie auch im Rahmen des Ausbildungslehrgangs Fallsupervisionen i.S.d. Mediationsgesetzes – in Anwesenheit der Gruppe – durchführen. Hierfür fallen keine weiteren Kosten an.

Hausinterne KI-Untersützung

Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung. Sie können mit diesen KI-Tools mediationstypische Konversationsübungen durchführen.

  • Auftragsklärungsgespräche für Organisationsmediationen
  • Einzelgespräche als Vorbereitung für die Vermittlungsgespräche
  • Fragetechniken einüben

Ihr Ausbilder Prof. Dr. Sascha Weigel

Prof. Dr. Sascha Weigel, Mediator und Ausbilder (BM), Senior Coach (DBVC), Lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorarprofessor für Mediation und Konfliktmanagement MLU Halle

Co-Ausbilderin Angelika Wendt

Angelika Wendt, Mediatorin und Systemische Beraterin, Organisationsberaterin, Erwachsenenpädagogin

Stimmen der TeilnehmerInnen

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Informationen und Konditionen zur Grundausbildung in Mediation

Die Ausbildung ist von der von der Umsatzsteuer befreit.

Frühbucherrabatt von 5% bis 3 Monate vor Beginn des Kurses!

  • Selbst- bzw. Privatzahler: 3900,-€
  • Organisationszahler: 5100,-€

Die Ausbildung könnte für sächsische Firmen und Unternehmer finanziell durch einen „Weiterbildungsscheck betrieblich“ durch die Sächsische Aufbaubank bis zu 50% des Gesamtpreises unterstützt werden. Entsprechende Förderprogramme unterstützen auch Teilnehmende anderer Bundesländer.

Die Ausbildung könnte für Selbständige auch nach den Regeln der KOMPASS-Förderung finanziell gefördert werden.

Wir helfen gern bei der Antragstellung. Sprechen Sie uns einfach an.

INKOVEMA-Räume in Leipzig, Spinnereistraße 7, Verwaltungsgebäude – Haus Nr. 1, 04179 Leipzig.

Der Kurs ist in vielen Bundesländern bereits anerkannt nach den Landesgesetzen für Bildungsurlaub. Sprechen Sie uns gern an, inwieweit das für Ihr Bundesland zutrifft.

Nutzen Sie gern 01741641977 oder per E-Mail info@inkovema.de.

Kurs

MODUL 3-5 starten bereits MI online von 09.00-14.00 Uhr
1. Tag DO: 11.00 – 18.00 Uhr
2. Tag FR: 9.00 Uhr – 18.00 Uhr
3. Tag SA: 9.00 Uhr – ca. 17.00 Uhr

Der Ausbildungsumfang umfasst die für die Ausbildung zum Zertifizierten Mediator nach dem Mediationsgesetz geforderten 130 h.

Die Teilnehmerzahl liegt regelmäßig zwischen 6 und 12 Personen. Maximal bilden zwei Ausbilder*innen 15 Personen aus.

  • Nach 5 Modulen und fünf Supervisionen (erbringbar bis 3 Jahre nach Ausbildungsende) können Sie sich Zertifizierte*r Mediator*in nennen.
  • Sie erhalten vom Institut für Konflikt- und Verhandlungsmanagement INKOVEMA ein Zertifikat, das die Professionalisierung ihrer praktischen und wissenschaftlich fundierten Mediationskompetenzen dokumentiert.
  • Die Ausbildung kann als Basis für die Lizenzierung als Mediator*in von verschiedenen Bundesverbänden dienen: Sie können sich nach Abschluss der Ausbildung und weiterer praxisbezogener Anforderungen (z.B. 5 dokumentierter, supervidierter Mediationen) vom Bundesverband Mediation als Lizenzierter Mediator (BM) nach den entsprechenden Verbandsregularien eintragen lassen. Entsprechendes gilt für die Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse als Mediator*in/DGTA.
  • Auf Ihre Ausbildung in Transaktionsanalyse sind etwa 50%-Stundenanzahl anrechenbar.

Das persönliche Vorgespräch dient beiden Seiten zur Klärung und zur Konkretisierung des Ausbildungs- und Arbeitsbündnisses, z.B. wie die Zusammenarbeit sinnvoll für beide Seiten gestaltet werden kann und was es dafür bedarf. Wichtig ist auch, welche beruflichen oder privaten Motivationen präsent sind. Sie werden über die didaktische Vorgehensweise und Inhalte der Ausbildung informiert, zu Ihrem Werdegang und Ihren besonderen Weiterbildungswünschen bzw. persönlich-strategischen Aussichten „befragt“.

Termine für ein Vorgespräch mit dem Ausbildungsleiter unter 01741641977 oder per E-Mail an info@inkovema.de vereinbaren.

Stimmen zu unserer Arbeit

Nach einem ersten Fehlgriff bei einem anderen Ausbildungsinstitut war ich hier von Beginn an von Euch total begeistert …ihr habt eine tolle Ausbildung geschaffen, …und das mit einer optimalen Gruppe, Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Branchen, Altersstufen, Berufen…kurz: eine perfektes Lernfeld. Außerdem kompetente Ausbilder und gut aufbereitete Unterlagen.Ich bin ein echter Fan und empfehle die Ausbildung jederzeit weiter.

ANJA BENKE, Personal- und Organisationsberaterin, Benke Personalentwicklung

Die Ausbildung, die Du mit INKOVEMA anbietest, ist sehr anspruchsvoll, sehr ansprechend und rhetorisch so angenehm und inhaltlich so fundiert

DR. STEFANIE BUCHMANN, ehemals BASF Berlin, Betriebsratsvorsitzende

Das Entscheidende bei INKOVEMA ist die Kombination aus sicherem rechtlichem Hintergrund, dialogischer Orientierung im Vorgehen und dem Erklärungsgehalt transaktionsanalytischer Modelle. In dieser Kombination wird Mediation zu einem starken Instrument.

GÜNTHER MOHR, BASF Services Europe GmbH, Berlin, Abteilungsleiterin, Auftraggeberin seit 2017

Man kann freilich woanders hingehen und dort Seminare und Ausbildungen machen, aber wozu? Hier stimmt die Qualität, Inhalt und Präsentation sind auf höchstem Niveau. Einfach klasse.

STEPHAN BADER, Senior Director HR/Syndikus, European Air Transport DHL Express Leipzig GmbH, fgi-FischerGroupInternational

Für mich war es eine Ausbildung der Spitzenklasse. Sascha vermittelt stets nah an der Praxis, teilt dabei die Erfahrungen aus seiner langjährigen Mediatorentätigkeit und bettet die Inhalte in die Dynamiken von Gesellschaft und Organisationen ein. Das alles mit viel Humor und Feingefühl.

Simon Lenk, Führungskraft im Konzern, Leiterin der Personalentwicklung und Fortbildung, FSU Jena, Auftraggeberin seit 2017

Informationen und Konditionen zur Grundausbildung in Mediation

Häufig gestellte Fragen zur Mediationsausbildung

Mediatoren sind Personen, die in Konfliktsituationen zwischen Parteien konstruktiv vermitteln und sie dabei unterstützen, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden, z.B. Arbeitsfähigkeit wieder herstellen oder einen Modus Vivendi zu finden, der Vertrauen und Zuversicht wieder ermöglicht aufzubauen. Sie arbeiten darauf hin, dass die Konfliktparteien ihre Perspektiven verstehen und gemeinsam Strategien entwickeln, um in Zukunft gelingender zusammenarbeiten zu können.

Mediation findet in zahlreichen Anwendungsfeldern statt, wie beispielsweise im Familienbereich (z.B. im Scheidungsfall), im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft oder bei Arbeitsplatzkonflikten im Forschungsbereich sowie bei Gesellschafterkonflikten in Unternehmen.

Um diesen gesetzlichen Titel tragen zu dürfen, bedarf es einer praxisbezogenen Mediationsausbildung sowie einer supervidierten Praxis von mind. 5 Fällen. Die Grundausbildung muss mindestens 130 Präsenzzeitstunden umfassen und sich mit den konkreten Inhalten der Ausbildungsverordnung auseinandersetzen (siehe Anlage zur ZMediatAusbV). Eine solche Ausbildung bieten wir hiermit bei INKOVEMA an. Spätestens nach Abschluss der Ausbildung müssen innerhalb von 3 Jahren Jahren mindestens 5 Vermittlungen durchgeführt und supervidiert werden.

Die Ausbildungsmodule finden in der Regel als Präsenzkurse statt, die von Donnerstag Vormittag bis Samstag Nachmittag durchgeführt werden. Aufgrund der kürzlichen Umstände wird auch auf ein angemessenes Pandemie- und Hygienekonzept geachtet. Zusätzlich gibt es eine interaktive Plattform, wo der Kursverlauf dokumentiert wird und die den Teilnehmern ermöglicht, Fragen zu stellen, sich zu vernetzen und auszutauschen. Darüber hinaus werden relevante Karteikarten offline per Post zugesandt und es gibt digitale Kursbriefe, die den Teilnehmern eine schrittweise Anleitung bieten, sich mit der Welt der Mediation vertraut zu machen.

In der Mediationsausbildung wird eine breite Palette an Wissen und Kompetenzen gelehrt, die für die Tätigkeit als Mediatorin unerlässlich sind. Dazu gehören eine professionelle Kommunikationsouveräner Umgang mit Konflikten, die Leitideen der Mediation sowie spezifische Anforderungen und Beachtung der Stolpersteine, wenn man Anderen bei der konstruktiven Bearbeitung ihrer Konflikte unterstützen möchte oder muss. Dabei legen wir insbesondere auf die praktische Vertiefung der Inhalte mittels Rollenspielen und Fallsupervisionen Wert. Erlebenslernen steht im Vordergrund.

Eine Mediationsausbildung bietet mehrere Vorteile, darunter:

  • 1. Erwerb von Konfliktlösungskompetenzen: Durch die Ausbildung werden Fähigkeiten zur effektiven Vermittlung und Lösung von Konflikten entwickelt.
  • 2. Berufliche Perspektiven: Die Ausbildung eröffnet berufliche Möglichkeiten als Mediator in verschiedenen Bereichen wie Recht, Wirtschaft, Soziales und Bildung.
  • 3. Persönliche Entwicklung: Die Ausbildung ermöglicht auch eine persönliche Weiterentwicklung in den Bereichen Kommunikation, Empathie und interkulturelles Verständnis.
  • 4. Erweiterung des Netzwerks: Während der Ausbildung können Kontakte zu anderen Fachleuten im Bereich der Mediation geknüpft werden.

Die Mediationsausbildung richtet sich an eine Vielzahl von Personen, darunter Berufstätige in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Soziales und Kommune, die ihre Fähigkeiten zur Konfliktlösung erweitern möchten. Insbesondere spricht sie Personen an, die professionell Konflikte (Anderer) bearbeiten, z.B. eben Mediatoren, Führungskräfte, Konfliktberater und Konfliktbeauftragte, Konfliktanlaufstellen sowie auch Betriebsräte, Personalräte bzw. Mitarbeitervertretungen.

Die Ausbildung ist aber ebenso für Fachkräfte im Bildungsbereich konzipiert, die effektive Konfliktlösungsstrategien in schulischen oder pädagogischen Kontexten erlernen möchten. Zusätzlich bietet sie eine relevante Plattform für Einzelpersonen, die ihre persönlichen Kommunikations- und Konfliktlösungsfähigkeiten verbessern wollen.

Die Kosten der Mediationsausbildung bei INKOVEMA belaufen sich für Selbstzahler auf 3800€, bei Organisationszahlern auf 5100€. Es gibt einen Frühbucherrabatt von 5% bis 3 Monate vor Beginn des Kurses. Für sächsische Firmen und Unternehmer kann die Ausbildung finanziell durch einen „Weiterbildungsscheck betrieblich“ durch die Sächsische Aufbaubank bis zu 50% des Gesamtpreises unterstützt werden. Entsprechende Förderprogramme unterstützen auch Teilnehmende anderer Bundesländer. Wir helfen gern bei der Antragstellung.
Wenn Sie an einem Modul nicht teilnehmen können, haben Sie die Möglichkeit, das versäumte Modul zu einem späteren Zeitpunkt, zum Beispiel bei der folgenden Ausbildungsgruppe, nachzuholen. Es empfiehlt sich jedoch, über die Dauer der Ausbildung mit der gleichen Gruppe zu arbeiten, da sich mit der Zeit ein positives und vertrauensvolles Arbeitsklima aufbaut.
Ja, auch während der Ausbildung dürfen schon Praxisfälle mediiert werden. Dabei darf man sich allerdings noch nicht als „zertifizierter“ Mediator bezeichnen.
Am Ende der Grundausbildung zum zertifizierten Mediator erhalten die Absolventen eine Bescheinigung über den erfolgreichen Abschluss der praxisbezogenen Ausbildung sowie die Fallsupervisionsbescheinigungen, die bereits in diesem Rahmen absolviert werden konnten. Mit diesem Zeitpunkt beginnt die Frist von 3 Jahren, um die übrigen der 5 Fallsupervisionen zu Mediationsfällen durchzuführen.
Nach Abschluss der Ausbildung bieten wir die Fallsupervisionen für die zur Zertifizierung nötigen Praxisfälle an. Weiterhin müssen sich nach Abschluss der Ausbildung die Absolventen alle vier Jahre in 40 Zeitstunden fortbilden, um den Titel berechtigt zu tragen. Diese Fortbildungsverpflichtung bieten wir ebenso an. Sie dient dazu, die Kompetenzen und Kenntnisse der Mediatoren auf dem neuesten Stand zu halten.

Elemente der Mediation

Die Elemente bieten ein System, das die Bandbreite der Theorie und Praxis von Mediation verdeutlicht.

In ihrer strukturierten Form vermögen sie die Theorie aufzufalten, um den eigenen Lernprozess sinnvoll zu gestalten. Dabei reduzieren die fünf Hauptgruppen die Komplexität der Anforderungen mediativer und beraterischer Praxis