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  • Podcast für Mediation, Konflikt-Coaching und Organisationsberatung

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#35 EdM

Auftragsklärungsgespräch bei einer Organisationsmediationen

Summary

In dieser Episode sprechen wir über eine Fallfrage aus unserer Mediations- und Konfliktberatungspraxis. Es geht um die Auftragsklärung in einer komplexen Organisation und darum, wie wichtig es ist, den Rahmen einer Mediation von Anfang an sauber zu klären.

Wir schildern einen konkreten Fall mit zwei Abteilungsleiterinnen, bei dem der Auftrag zunächst über eine Personalstelle und später nur über eine vertretene Bereichsleitung lief. Ein gemeinsames Gespräch mit der auftraggebenden Stelle, den Konfliktparteien und der Mediationsperson kam nicht zustande, obwohl genau dieses Dreieck für die Klärung der Erwartungen und Rahmenbedingungen wichtig gewesen wäre.

Trotz des schwierigen Starts führen wir die Mediation mit Einzelgesprächen und einem gemeinsamen Termin fort. Das Gespräch bleibt anstrengend und bringt zunächst kein Ergebnis. Unter Zeitdruck und mit hoher Arbeitsbelastung entsteht Unzufriedenheit, und eine Partei hält sich mit einer Fortsetzung zurück.

Wir machen deutlich, dass die fehlende Auftragsklärung später zu Problemen führte. Die Rückmeldung aus dem Verfahren wurde einseitig an die nächsthöhere Stelle weitergegeben, obwohl diese nicht in den Prozess eingebunden war. Daraus leiten wir ab, dass bei Organisationsmediationen die auftraggebende und vorgesetzte Stelle früh und sichtbar eingebunden werden muss.

Abschließend betonen wir, dass im Auftragsklärungsgespräch auch die Verbindlichkeit des Verfahrens angesprochen werden sollte. Die Beteiligten sollen die Mediation nicht als nachrangig betrachten, sondern als Teil ihrer Arbeit, damit sie nicht bei den ersten Schwierigkeiten aussteigen.

Chapter

0:08 Einführung

0:47 Auftrag in der Organisation klären

2:43 Das fehlende Auftragsdreieck

4:23 Schwierige Mediation ohne Ergebnis

5:36 Folgen der unklaren Beauftragung

7:58 Klare Erwartungen an die Beteiligten

Episodes of mediation.

The podcast on practical questions about mediation and conflict management.

vollständiges Transkript der Episode

 

[0:00]Herzlich Willkommen hier wieder zu den Episoden der Mediation im Podcast von Inko Fehmer zu den praktischen Fragen der Mediation des Konfliktmanagements.
[0:08]
Einführung ins Videopodcast-Format
[0:09]Ich bin Sascha Weigel und erläutere in diesem Podcast Fallfragen aus meiner Mediations- und konfliktberaterischen Praxis. Dieses Mal im neuen Ambiente, nicht nur als Podcast wird diese Episode aufgenommen, sondern auch als Video, also ein Videopodcast, oder auch dann, wie das schon länger so bezeichnet wird, als Vlog, dann ausgespielt. Das ist ja der neue Trend und ich will das mit einer Episode beginnen, die es mir letztens in der Praxis in sich hatte, die mir die Praxis dort nochmal deutlich vor Augen geführt hat.
[0:47]
Auftrag in der Organisation klären
[0:48]Es geht um die Frage der Auftragsklärung in einer komplexen Organisation und wie das für die Mediation, die dann zwei Personen durchführen sollten, dann auch geschieht und was daraus erwachsen kann. Denn hier ist es dann doch zu Problemen gekommen, auch aus meiner Sicht jetzt als Mediator, die ich mir gerne erspart hätte. Und zwar war Folgendes passiert. Große Organisation, es gibt eine Auftragsklärung.
[1:23]Oder es gibt eine Beauftragung durch das Personalamt, wo sozusagen der Rahmenvertrag.
[1:31]Existierte. Herr Weigel, wir haben in einem Bereich dort Schwierigkeiten und es ist eine Mediation angedacht. Die Parteien haben sich auch soweit schon damit einverstanden erklärt. Damit war gemeint, die zwei Personen, zwei Abteilungsleiterinnen und ich frage natürlich nach der auftraggebenden Person. Das ist nicht die Person aus der Personalabteilung, sondern dann eine übergeordnete Bereichsleitung. Diese Person ist allerdings nicht für ein Gespräch erreichbar gewesen und ich habe mich mit einer Vertreterperson beschäftigt oder mit einer Vertreterperson dann begnügt. Das war auch nachvollziehbar erklärt. Es gab Zeitdruck, es gab verschiedene andere Anforderungen. Und die Person, mit der ich dann gesprochen habe, war auch mit dem Fall soweit, vertraut, weil das schon über mehrere Monate ging. Also dachte ich, okay, gut, sei es drum.
[2:34]Und mir wurde die Sicht der Organisation geschildert. Das war alles unverfänglich, so wie das sich in vielen anderen Fällen auch schon zugetragen hat.
[2:43]
Das fehlende Auftragsdreieck
[2:44]Was auch nicht möglich wurde, ist ein Gespräch, eine Auftragsklärung, bei der sowohl die auftraggebende Stelle hier vertreten, also durch, eine Frau sozusagen aus dem Bereich und den Konfliktparteien in Anwesenheit meiner Person, Wo also im klassischen Dreieck, die einzelnen Arbeitsbeziehungen angesprochen werden konnten und geschaut werden konnte, ob der Auftrag klar ist für jede Seite. Also, dass sowohl die Konfliktparteien mich als Mediator kennenlernen und verstehen, was ich für einen Auftrag bekommen habe von der Organisation, dass ich prüfen konnte, inwieweit die Organisation den Auftrag klar an ihre Mitarbeiter vergeben hat und diese auch nochmal nachprüfen konnten über Fragestellungen. Das auch ich dann durchführen konnte, dass da also keine Missverständnisse aufkommen und was auch die Rahmenbedingungen sind, innerhalb derer die Lösung gefunden werden sollte bzw. Gewünscht war. Dazu kam es auch nicht, weil die zwei Abteilungsleiter dort sehr, eigenständig sind und es nicht zu einem gemeinsamen Termin kommen konnte in einer absehbaren Zeit.
[4:02]Okay, lege ich halt los. Alle sind sich einig, dass es eine gute Idee ist und wir fangen dann an zu arbeiten. Erstmal Einzelgespräche, dann der gemeinsame Termin ist dann auch mal gefunden und dann findet das Gespräch statt. Das war nicht einfach.
[4:18]Ein gemeinsamer Termin war dann gefunden. Das war nicht einfach durchzuführen.
[4:23]
Schwierige Mediation ohne Ergebnis
[4:23]Wir haben gut zwei Stunden gearbeitet. Es wurden nicht gleich Ergebnisse handfest für die Beteiligten irgendwie deutlich und erkennbar vereinbart. Hoher Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung hat dann zu Unzufriedenheit geführt, dass das nicht schneller vonstatten geht. Aber das war das übliche Geschehen, was dann allerdings dazu führte, dass eine Seite, das Gespräch sinnvoll fand und sie fortgeführt hätte, diese Gespräche, und die andere Seite sich das vorbehalten hat, da jetzt zuzusagen, die Alternative auch nicht sehr angemessen war oder sehr anregend war und das belassen hat. Und wir sind erstmal ohne Ergebnis auseinandergegangen. Ich habe mich gemeldet, die Parteien können jetzt erstmal das setzen lassen. Ich würde mich dann die Woche drauf melden und schauen, inwieweit ein zweiter Termin zustande kommt.
[5:24]Harte Stück Arbeit im Ganzen, aber der Punkt, worauf ich hinaus will und wo es sich dann gezeigt hat, dass das Auftragstreik zu Beginn enorm wichtig ist.
[5:36]
Folgen der unklaren Beauftragung
[5:36]The Mitteilungen from the Mediationsgespräch, that the not very befriedigend was, that there none Solution was, was not only simple mitgeteilt, but was then even on the, Bereichsleitung, on the nächst zuständige Position, the vorgesetzten Place then mitgeteilt and that the nothing brings and the Person decide should. The was one-sided vorgetragen, it was not abgestimmt, in this respect was the already problematic, but also, and the is the Point, that these zuständige Position, the nächstvorgesetzte Position, as erreichbar about one e-mail or a Phone call or also a Conversation yet, presented was, still itself still thought was, because them even not in the Process before integrated was. And the creates the Auftragsklärungsdreieck to Beginn, that one so not only with the two Parties to the conflict works, the then their Consent to Mediationsgesprächen give, but the auftraggebende Position, the one higher be must.
[6:49]This Order verteilt and although in Presence the Mediation person opposite the Mediants. And thereby the Mediants also see, OK, these Place is involved and has Expectations on me and us both as Parties to the conflict.
[7:07]And on it becomes then again geprüft, whether it itself at all worthwhile, one Mail zurückzuschreiben or one Anruf or even to the first best Situation resp. After the erstfrustrierendsten Situation the Handtuch thrown becomes and said becomes, Boss, the becomes but nothing. So, the brings everything nothing. This Concerns, whether the what brings or not, the must in the Order clarification requested become and addressed become. And the is a whole more decisive Point, the I here in the Situation, not overlooked have, the would have I already with pleasure gewollt, but it has not works, it was not erreichbar, without higher Costs in Claim to take, on Time, on Expenditure and the has itself then later.
[7:55]Negativ ausgezahlt.
[7:58]
Klare Erwartungen an die Beteiligten
[7:58]Therefore my Plea and Hint with this Episode, achte the Organisational mediation on it, that not only the immediate Parties to the conflict ins Conversation come and in the Mediation and Yes say in addition, but before all things, that them the in Presence their vorgesetzten Person, the the auftraggebende, Place in this Mediationsfall then is and then even not with the first best Situation the Handtuch thrown becomes. These Bindungswirkung, these Verpflichtungswirkung, konsistent and committed also on this Matter to work, is Important and must produziert become. And the auftraggebende Place must clear make, and on it may we hinarbeiten in the Auftragsklärungsgespräch, that the einrührende, auftraggebende, vorgesetzte Place clear makes, these Mediationsgespräche, the I from you erwarte.
[9:04]Gehören here just as to the Labour like the other Projects, the her edited. And I says now, the is gleichwertig, when not even vorrangig.
[9:13]So that these Back door Closed is. And the mentale Conclusion, well, the are Yes here only Conversations, I have Besseres to do, I have wichtigere Projects, I have wichtigere Zeitfristen einzuhalten, as here rumzusitzen. Because this Rumsitzen is the Passivity, the cancelled become must, but that one just as active on this Mediationstisch sits like on other projects, here a gelingendes Result get it right. The are the Hintertüren. When the open remain, make them the Most Wind and disturb also on most likely the Mediation as Process, as gelingenden Process. Therefore on Beginning on it think, where it on End end could. And in this Senses wish I you good Success. The was it for this Times. Thank you for Listen. And I hope, you have the a or other Idea or also Warning here taken along, that you for yours Practice corresponding Rückschlüsse draw can. Or Decisions now for Anstehende. I say goodbye me with the best Wishes. Until to the next Times. Comes good through the Time. I am Sascha Weigel and will here in this Podcast more Episodes the Mediation, the Mediation practice and the conflict counselling Practice introduce and, hope, that the also here in the Videopodcast, works. Until there, good Time.

 

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