INTERNE KONFLIKTBERATER*INNEN
Ausbildung für Mitarbeitende mit Beratungs-, Führungs-, Schutz- oder Ansprechfunktion
Ausbildungsort Leipzig oder vor Ort
nach Vereinbarung
Konflikte verstehen. Menschen beraten. Verfahren auswählen.
Mitten in der Organisation. Klar in der Rolle.
Die erste Anlaufstelle – nicht die letzte Instanz.
AUSBILDUNG INTERNE KONFLIKTBERATER*INNEN
Konflikte gehören zum Arbeitsalltag. Doch
- nicht jeder Konflikt wird rechtzeitig angesprochen,
- nicht jede Führungskraft kann ihn selbst bearbeiten und
- nicht jede Auseinandersetzung verlangt sofort nach einer Mediation.
Frequently fehlt zunächst eine vertrauenswürdige Person, die zuhört, die Situation gemeinsam mit den Betroffenen einordnet und dabei hilft, einen geeigneten nächsten Schritt zu finden. Und damit diese Konfliktsituation nicht zu einem Problem der Organisation wird, übernehmen zunehmend mehr interne Konfliktberater*innen diese Aufgabe.
Interne Konfliktberater*innen sind niedrigschwellig erreichbare Ansprechpersonen innerhalb einer Organisation bzw. eines Unternehmens (Anlaufstellen). Sie führen vertrauliche Erst- und Beratungsgespräche, unterstützen bei der Einschätzung von Konfliktsituationen und eröffnen geeignete Wege der weiteren Bearbeitung.
Die Ausbildung von INKOVEMA qualifiziert ausgewählte Mitarbeitende für diese anspruchsvolle Funktion. Sie verbindet fundiertes Konfliktwissen, professionelle Gesprächsführung und praktische Beratungskompetenz mit einer sorgfältigen Klärung der internen Rolle.
Je nach gewünschtem Aufgabenprofil kann die Grundausbildung um die Moderation und Vermittlung zwischen Konfliktbeteiligten sowie um die Begleitung von Teamkonflikten erweitert werden.
Die Teilnehmenden lernen, Konflikte frühzeitig wahrzunehmen, sachgerecht einzuschätzen und professionell anzusprechen. Sie können Ratsuchende dabei unterstützen, ihre Konfliktsituation besser zu verstehen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und eine passende Form der Konfliktbearbeitung auszuwählen.
After Abschluss der Grundausbildung können die Teilnehmenden insbesondere:
- vertrauliche Erst- und Einzelgespräche führen,
- Konflikte, Spannungen und Eskalationsrisiken erkennen,
- unterschiedliche Konfliktarten und Konfliktdynamiken einordnen,
- Anliegen, Erwartungen und Beratungsaufträge klären,
- Konfliktbeteiligte strukturiert und ergebnisoffen beraten,
- mögliche nächste Schritte gemeinsam mit den Ratsuchenden entwickeln,
- geeignete interne und externe Bearbeitungsstellen empfehlen,
- Konfliktfälle an den Schnittstellen des Unternehmens koordinieren,
- die Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle erkennen,
- mit Vertraulichkeit, Loyalitätskonflikten und organisationalen Erwartungen professionell umgehen.
In the erweiterten Ausbildung erwerben die Teilnehmenden zusätzlich die Fähigkeit, gemeinsame Klärungsgespräche zu moderieren, zwischen Konfliktbeteiligten zu vermitteln und Teams bei der Bearbeitung ihrer Konflikte zu begleiten.
Die Ausbildung richtet sich an Mitarbeitende, die bereits eine interne Beratungs-, Führungs-, Schutz- oder Ansprechfunktion innehaben oder künftig Aufgaben in der betrieblichen Konfliktberatung übernehmen sollen. Dazu gehören insbesondere:
- Mitarbeitende aus Personalabteilungen und Personalentwicklung,
- Executives,
- Betriebs- und Personalräte sowie Mitarbeitervertretungen,
- Gleichstellungs- und Diversitätsbeauftragte,
- Gesundheits-, BEM- und Arbeitsschutzbeauftragte,
- Mitglieder interner Beschwerde- und Anlaufstellen,
- interne Berater*innen,
- Compliance- und Vertrauenspersonen,
- ausgewählte Mitarbeitende, die eine zusätzliche Funktion in der Konfliktberatung übernehmen sollen.
Die unterschiedlichen Funktionsträger*innen können bewusst gemeinsam ausgebildet werden. Dadurch entsteht ein gemeinsames Verständnis davon, wie Konflikte im Unternehmen angesprochen, eingeschätzt und bearbeitet werden sollen.
Die gemeinsame Ausbildung ersetzt nicht die unterschiedlichen gesetzlichen, betrieblichen oder professionellen Aufträge der Beteiligten. Sie macht diese Unterschiede sichtbar und hilft dabei, Zuständigkeiten, Schnittstellen und Formen der Zusammenarbeit zu klären.
Rollen- und Aufgabenverständnis
Interne Konfliktberaterinnen sind weder Ermittlerinnen noch Richter*innen. Sie entscheiden nicht darüber, wer recht hat, und sie übernehmen den Konflikt nicht anstelle der Beteiligten.
Sie schaffen einen vertraulichen Reflexionsraum, in dem Ratsuchende ihre Situation sortieren und über mögliche nächste Schritte nachdenken können. Dabei unterstützen sie die Selbstklärung und Entscheidungsfähigkeit der Beteiligten.
Zur internen Konfliktberatung gehören insbesondere:
- zuhören und das Anliegen klären,
- die Konfliktsituation gemeinsam einschätzen,
- Ziele und Erwartungen an die Beratung herausarbeiten,
- Handlungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten entwickeln,
- über geeignete Verfahren und Anlaufstellen informieren,
- bei Bedarf eine Weitervermittlung oder Übergabe vorbereiten.
Die interne Organisationszugehörigkeit ist dabei Chance und Herausforderung zugleich. Interne Konfliktberater*innen kennen die Organisation, ihre Kultur, ihre Abläufe und ihre Ansprechstellen. Zugleich können sie selbst in Hierarchien, Loyalitäten und bestehende Beziehungen eingebunden sein. Ein reflektierter Umgang mit dieser Doppelstellung bildet daher einen Schwerpunkt der Ausbildung.
Konflikte werden früher ansprechbar
Beschäftigte erhalten eine niedrigschwellige und vertrauenswürdige Anlaufstelle, bevor sich Spannungen verfestigen.
Der Weg zur passenden Bearbeitung wird kürzer
Interne Konfliktberater*innen können Situationen einschätzen und gezielt an geeignete interne oder externe Stellen weiterführen.
Ratsuchende gewinnen Orientierung
Sie können ihre Situation sortieren, Handlungsmöglichkeiten prüfen und selbstbestimmter über die nächsten Schritte entscheiden.
Führung, HR und Interessenvertretungen werden entlastet
Nicht jeder Konflikt muss sofort zur Führungs-, Personal- oder Rechtsfrage werden. Interne Beratung ergänzt die vorhandenen Zuständigkeiten sinnvoll.
Die Zusammenarbeit der internen Stellen verbessert sich
Die gemeinsame Ausbildung schafft ein abgestimmtes Konfliktverständnis und klärt Rollen, Grenzen und Schnittstellen.
Konfliktkultur wird praktisch
Das Unternehmen belässt es nicht bei Appellen zur offenen Kommunikation, sondern schafft erreichbare Ansprechpersonen und verlässliche Bearbeitungswege.
In short:
Die Ausbildung bringt Konfliktkompetenz dorthin, wo Konflikte entstehen – mitten in die Organisation.
ZIELE DER AUSBILDUNG (STUFE 1)
1.
Konfliktbeteiligte strukturiert und ergebnisoffen beraten
2.
Anliegen, Erwartungen und Beratungsaufträge klären
3.
mögliche nächste Schritte gemeinsam mit den Ratsuchenden entwickeln
ZIELE DER AUSBILDUNG (STUFE 2)
4.
gemeinsame Klärungsgespräche zu moderieren
5.
Zwischen Konfliktbeteiligten zu vermitteln
6.
Teams bei der Bearbeitung ihrer Konflikte zu begleiten

Konflikte in Organisationen brauchen eine Adresse.
Wir bilden die Menschen aus, die dort ansprechbar sind.
WHAT YOU CAN EXPECT
Praxis, die am Unternehmensalltag ansetzt
Wir arbeiten an den Konfliktsituationen, Rollen und Strukturen, mit denen Ihre Teilnehmenden tatsächlich konfrontiert sind.
Handlungssicherheit statt Methodensammlung
Die Teilnehmenden lernen nicht nur Gesprächstechniken, sondern wann, in welcher Rolle und mit welchem Auftrag sie tätig werden können.
Ein gemeinsames Verständnis trotz unterschiedlicher Funktionen
HR, Führungskräfte, Interessenvertretungen und Beauftragte entwickeln eine gemeinsame Sprache und abgestimmte Wege der Konfliktbearbeitung.
Eine Ausbildung, die zur Organisation passt
Umfang, Kompetenzstufen und Implementierungsbegleitung werden auf Aufgabenstellung, Bedarf und vorhandene Strukturen Ihres Unternehmens zugeschnitten.

Your trainer Prof Dr Sascha Weigel
Prof Dr Sascha Weigel, Mediator and Trainer (BM), Senior Coach (DBVC), Teaching Transactional Analyst under Supervision PTSTA-O (EATA/DGTA); Honorary Professor for Mediation and Conflict Management MLU Halle

Ausbilderin Angelika Wendt
Angelika Wendt, mediator and systemic consultant, organisational consultant, adult educator

Aufbau und Inhalt der Ausbildung
Die Ausbildung ist modular und in zwei Stufen constructed.
Jedes Modul umfasst zwei bis max. drei Ausbildungstage. Zwischen den Modulen liegen Praxis- und Transferphasen, in denen die Teilnehmenden das Gelernte im eigenen Arbeitsumfeld erproben und reflektieren.
In drei Modulen lernen die Teilnehmenden,
- vertrauliche Erstgespräche zu führen,
- Konflikte einzuschätzen,
- Beteiligte zu beraten und
- geeignete interne oder externe Klärungswege zu eröffnen.
In zwei zusätzlichen Modulen erwerben die Teilnehmenden die Kompetenz,
- gemeinsame Klärungsgespräche zu moderieren,
- zwischen Konfliktbeteiligten zu vermitteln und
- Teams bei der Konfliktbearbeitung zu begleiten.
Die Teilnehmenden entwickeln ein fundiertes Verständnis betrieblicher Konflikte und ihrer Dynamik.
Contents:
- Was kennzeichnet einen sozialen Konflikt?
- Konfliktarten, Konfliktebenen und Konfliktursachen
- Entstehung und Eskalation von Konflikten
- Konflikte zwischen Personen, Rollen, Teams und Organisationseinheiten
- personale, interpersonale und organisationale Konfliktfaktoren
- Bedeutung von Emotionen, Anerkennung, Macht und Abhängigkeit
- Konfliktdiagnose ohne vorschnelle Festlegung
- Unterscheidung von Konflikt, Mobbing, Diskriminierung und Compliance-Sachverhalt
- Einschätzung von Dringlichkeit, Gefährdung und Bearbeitungsfähigkeit
- Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens
Im Mittelpunkt steht das professionelle Erst- und Einzelgespräch.
Contents:
- Aufbau und Ablauf eines Beratungsgesprächs
- Kontakt, Auftrag und Beratungsziel klären
- aktives Zuhören und strukturierende Gesprächsführung
- Fragen, Hypothesen und Perspektivwechsel
- Emotionen aufnehmen, ohne den Konflikt zu übernehmen
- Konflikterzählungen verstehen und erweitern
- Interessen, Bedürfnisse und Handlungsoptionen herausarbeiten
- Ressourcen und Eigenverantwortung stärken
- Grenzen zwischen Beratung, Coaching, Führung und Therapie
- Umgang mit Vorwürfen, Ohnmacht, Ärger und Eskalationsdruck
- Entwicklung realistischer nächster Schritte
Dieses Modul verbindet die persönliche Beratungskompetenz mit den Anforderungen der Organisation.
Contents:
- Rolle und Mandat interner Konfliktberater*innen
- Neutralität, Allparteilichkeit und organisationale Zugehörigkeit
- Vertraulichkeit, Transparenz und mögliche Rückmeldungen
- Umgang mit Mehrfachrollen und Loyalitätskonflikten
- Auftragsklärung mit Ratsuchenden und organisationalen Auftraggebern
- Auswahl geeigneter Konfliktbearbeitungsverfahren
- Weitervermittlung an Führung, HR, Betriebsrat, Beschwerdestelle, Compliance oder externe Beratung
- Kriterien für die Annahme, Ablehnung und Weitergabe eines Falls
- Vorbereitung gemeinsamer Klärungsgespräche
- Dokumentation und Datenschutz
- Zusammenarbeit im internen Netzwerk
- Qualitätssicherung, Intervision und Supervision
- Bekanntmachung und Zugänglichkeit des Beratungsangebots
Contents:
- Auftrag und Voraussetzungen gemeinsamer Konfliktklärung
- Vorbereitung der Beteiligten
- Aufbau eines Klärungs- und Vermittlungsgesprächs
- Eröffnung, Rahmung und Gesprächsregeln
- Konfliktthemen sammeln und strukturieren
- unterschiedliche Sichtweisen bearbeitbar machen
- Interessen und Anliegen herausarbeiten
- Umgang mit Angriffen, Rückzug und Gesprächsabbruch
- Verhandlungs- und Lösungsphase gestalten
- Vereinbarungen entwickeln und absichern
- Grenzen interner Vermittlung
- Abgrenzung zur Mediation nach dem Mediationsgesetz
- praktische Übungen und Fallsimulationen
Contents:
- Besonderheiten von Team- und Gruppenkonflikten
- Rollen, Koalitionen und Konfliktlager
- formale Hierarchie und informelle Macht
- Konflikte um Aufgaben, Zusammenarbeit, Zugehörigkeit und Anerkennung
- Auftragsklärung bei mehreren Beteiligten
- Konfliktmoderationen und Klärungsworkshops planen
- Einzelgespräche und gemeinsame Formate aufeinander abstimmen
- mit Führungskräften und Auftraggebern arbeiten
- Teamdynamiken erkennen und bearbeiten
- schwierige Gruppensituationen steuern
- Ergebnisse, Vereinbarungen und Nachbereitung
- Grenzen interner Teambegleitung
- Übergabe an externe Konfliktberatung oder Mediation
INKOVEMA begleitet auf Wunsch nicht nur die Ausbildung der internen Konfliktberater*innen, sondern auch die Entwicklung und Einführung der betrieblichen Funktion.
Mögliche Beratungsleistungen sind:
- Klärung des Bedarfs und der Zielsetzung,
- Beratung bei der Auswahl geeigneter Teilnehmender,
- Entwicklung eines Rollen- und Aufgabenprofils,
- Festlegung von Zuständigkeiten und Grenzen,
- Gestaltung der Schnittstellen zu Führung, HR, Betriebsrat, Mitarbeitervertretung, Compliance und Beschwerdestellen,
- Regelungen zu Vertraulichkeit, Dokumentation und Rückmeldungen,
- Entwicklung einer Konfliktmanagementsatzung oder internen Verfahrensordnung,
- Konzeption von Zugangs- und Weiterleitungswegen,
- internes Marketing und Kommunikation des Angebots,
- Aufbau von Intervision und Supervision,
- Auswertung und Weiterentwicklung nach einer Erprobungsphase.
Umfang und Form dieser Begleitung werden mit dem Unternehmen vereinbart. Die Ausbildung kann sowohl als reine Personalqualifizierung als auch als Bestandteil der Entwicklung eines umfassenderen betrieblichen Konfliktmanagements durchgeführt werden.
FAQ AUSBILDUNG INTERNE KONFLIKTBERATER*INNEN
Die Ausbildung ist praxisorientiert. Theorie wird dort vermittelt, wo sie hilft, Konfliktsituationen besser zu verstehen und das eigene Handeln bewusster zu steuern.
Zum Ausbildungskonzept gehören:
- kurze und instruktive Theorieeinheiten,
- Übungen zur Gesprächsführung,
- Rollenspiele und Simulationen,
- Arbeit an Fällen aus dem Unternehmensalltag,
- Reflexion der eigenen Rolle und Konfliktmuster,
- kollegiale Fallberatung,
- Transferaufgaben zwischen den Modulen,
- auf Wunsch begleitende Gruppen- oder Einzelsupervision.
Die kleine Ausbildungsgruppe ermöglicht intensive Übungen und eine enge Begleitung der Teilnehmenden. Die Ausbildung wird grundsätzlich für drei bis zwölf Personen angeboten. Für besonders übungsintensive Formate kann der Einsatz einer zweiten Ausbildungsperson sinnvoll sein.
Die Ausbildung vermittelt keine Patentrezepte und verspricht nicht, dass interne Konfliktberater*innen jeden Konflikt lösen können. Sie schafft vielmehr Sicherheit darin, Konflikte verantwortlich aufzunehmen, zu verstehen und einer geeigneten Bearbeitung zuzuführen.
Die Teilnehmenden gewinnen:
- ein differenziertes Verständnis betrieblicher Konfliktdynamiken,
- Sicherheit in schwierigen Erst- und Beratungsgesprächen,
- Klarheit über die eigene Rolle und deren Grenzen,
- ein Repertoire an Beratungs- und Interventionstechniken,
- Orientierung bei der Auswahl geeigneter Verfahren,
- einen professionellen Umgang mit Vertraulichkeit und organisationalen Erwartungen,
- Erfahrung in der Reflexion und Bearbeitung konkreter Fälle,
- ein gemeinsames Konfliktverständnis über unterschiedliche Unternehmensfunktionen hinweg.
Durch die Ausbildung entsteht eine niedrigschwellige interne Anlaufmöglichkeit für Konflikte. Beschäftigte erhalten frühzeitig Orientierung, bevor sich Spannungen verfestigen oder unnötig eskalieren.
Das Unternehmen kann dadurch:
- Konflikte früher wahrnehmen,
- Zuständigkeiten und Bearbeitungswege klären,
- vorhandene interne Stellen besser miteinander verbinden,
- Beschäftigten einen vertraulichen Erstzugang anbieten,
- ungeeignete oder verfrühte Interventionen vermeiden,
- Konflikte gezielter an interne oder externe Fachstellen weiterleiten,
- Führungskräfte, HR und Interessenvertretungen entlasten,
- ein gemeinsames Verständnis professioneller Konfliktbearbeitung entwickeln,
- die eigene Konfliktkultur langfristig stärken.
Die Ausbildung allein errichtet allerdings noch kein betriebliches Konfliktmanagementsystem. Damit das Angebot tatsächlich angenommen und wirksam werden kann, müssen Auftrag, Unabhängigkeit, Vertraulichkeit, Zugangswege und Schnittstellen im Unternehmen geklärt werden.
INKOVEMA begleitet auf Wunsch nicht nur die Ausbildung der internen Konfliktberater*innen, sondern auch die Entwicklung und Einführung der betrieblichen Funktion.
Mögliche Beratungsleistungen sind:
- Klärung des Bedarfs und der Zielsetzung,
- Beratung bei der Auswahl geeigneter Teilnehmender,
- Entwicklung eines Rollen- und Aufgabenprofils,
- Festlegung von Zuständigkeiten und Grenzen,
- Gestaltung der Schnittstellen zu Führung, HR, Betriebsrat, Mitarbeitervertretung, Compliance und Beschwerdestellen,
- Regelungen zu Vertraulichkeit, Dokumentation und Rückmeldungen,
- Entwicklung einer Konfliktmanagementsatzung oder internen Verfahrensordnung,
- Konzeption von Zugangs- und Weiterleitungswegen,
- internes Marketing und Kommunikation des Angebots,
- Aufbau von Intervision und Supervision,
- Auswertung und Weiterentwicklung nach einer Erprobungsphase.
Umfang und Form dieser Begleitung werden mit dem Unternehmen vereinbart. Die Ausbildung kann sowohl als reine Personalqualifizierung als auch als Bestandteil der Entwicklung eines umfassenderen betrieblichen Konfliktmanagements durchgeführt werden.
Variante 1: Grundausbildung
Geeignet für Unternehmen, die ausgewählte Mitarbeitende als interne Ansprech- und Beratungspersonen qualifizieren möchten.
Umfang:
- drei Module à zwei bis drei Tage,
- insgesamt sechs bis neun Ausbildungstage,
- Praxis- und Transferphasen zwischen den Modulen,
- drei bis zwölf Teilnehmende,
- Konzentration auf Konflikteinschätzung, Einzelberatung, Verfahrensauswahl und Weitervermittlung,
- keine oder nur punktuelle Organisationsberatung.
Variante 2: Grundausbildung mit Implementierungsbegleitung
Geeignet für Unternehmen, die neben der Qualifizierung ein belastbares internes Beratungsangebot einrichten möchten.
Umfang:
- drei Module à drei Tage,
- Praxis- und Transferphasen,
- vorbereitende Auftrags- und Bedarfsklärung,
- Beratung bei der Auswahl der Teilnehmenden,
- Entwicklung von Rollenprofil, Zugangswegen und Schnittstellen,
- Regelungen zu Vertraulichkeit und interner Kommunikation,
- optionaler Transfer- oder Supervisionstag,
- Unterstützung bei der Einführung des Angebots.
Variante 3: Gesamtausbildung und Aufbau interner Konfliktberatung
Geeignet für Unternehmen, deren interne Konfliktberater*innen auch gemeinsame Klärungen, Vermittlungsgespräche und Konfliktmoderationen in Teams durchführen sollen.
Umfang:
- fünf Module à drei Tage,
- insgesamt 15 Ausbildungstage,
- Praxis- und Transferphasen,
- Konfliktberatung, Vermittlung und Teamkonfliktmoderation,
- begleitende Supervision,
- Beratung des Managements und der beteiligten Unternehmensstellen,
- Entwicklung einer Konfliktmanagementsatzung oder Verfahrensordnung,
- Unterstützung bei internem Marketing und Implementierung,
- gemeinsame Auswertung nach der Einführungsphase.
Alle Varianten werden an Aufgabenstellung, Unternehmensgröße, bestehende Strukturen, Teilnehmendenzahl und gewünschtes Kompetenzprofil angepasst. Deshalb wird jedes Inhouse-Angebot individuell kalkuliert.
Conclusion
Nach erfolgreicher Teilnahme an der Grundausbildung erhalten die Teilnehmenden das INKOVEMA-Zertifikat:
Interne Konfliktberaterin (INKOVEMA)
Interner Konfliktberater (INKOVEMA)
Das Zertifikat weist Umfang und Inhalte der absolvierten Ausbildung aus. Für den Abschluss können – abhängig von der vereinbarten Ausbildungsvariante – die regelmäßige Teilnahme, die Bearbeitung eines Praxisfalls, eine Falldokumentation oder ein Abschlusskolloquium vorgesehen werden.
Nach Teilnahme an den beiden Aufbaumodulen werden die zusätzlich erworbenen Kompetenzen in Konfliktvermittlung, Moderation und Begleitung von Teamkonflikten gesondert ausgewiesen.
Inhalte und Ausbildungszeiten können auf weiterführende INKOVEMA-Ausbildungen angerechnet werden, insbesondere auf:
- die Ausbildung zum zertifizierten Mediator beziehungsweise zur zertifizierten Mediatorin,
- die Ausbildung im Bereich Organisationsmediation.
Der konkrete Umfang der Anrechnung richtet sich nach der absolvierten Ausbildungsvariante, den dokumentierten Ausbildungszeiten und den Anforderungen der jeweiligen Anschlussausbildung. Er wird vor Beginn der weiterführenden Ausbildung transparent geprüft und vereinbart.
Die passende Form der internen Konfliktberatung hängt von der Organisation, den bestehenden Strukturen und den Aufgaben ab, welche die künftigen Konfliktberater*innen übernehmen sollen.
In einem Vorgespräch klären wir:
- welche Funktion eingerichtet oder weiterentwickelt werden soll,
- welche Mitarbeitenden dafür geeignet sind,
- welche Kompetenzen benötigt werden,
- wie umfangreich die Ausbildung sein sollte,
- welche interne Begleitung für eine wirksame Einführung sinnvoll ist.
Auf dieser Grundlage erstellt INKOVEMA ein passendes Ausbildungskonzept und ein individuelles Angebot.
Comments on our work
Of course, you can go elsewhere and do seminars and training courses there, but why? Here the quality is right, the content and presentation are at the highest level. Simply great.
Stefan Bader, Senior Director HR/Syndikus, European Air Transport DHL Express Leipzig GmbH,The INKOVEMA training course in organisational mediation conveys...an important basic attitude: we should recognise the "reality of conflict" and deal with conflicts with an open and courageous attitude, professional methods and on a solid legal basis.
INKOVEMA's training in organisational mediation is also a A successful bridge to change management and profitable for every organisation in change processes such as digital transformation. As a lecturer at the University of Applied Sciences for Public Administration of the Free State of Saxony, I have not only taught Sound knowledge won, but also lots of practice and exercise, which I will apply as a mediator in specific organisational development processes.
Dr Ute Enderlein, Dozentin am Fachbereich Digitale Verwaltung i.Gr. an der Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum, GAMED/OMED 2020/21Kostenloses E-book

12 steps to conflict resolution
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Hausinterne KI-Untersützung
Wir experimentieren nicht nur frei zugänglich mit unseren Künstlichen Intelligenzen (siehe KI-Kompass), sondern stellen exklusiv für unsere Ausbildungskandidat*innen spezifisch konfigurierte Künstliche Intelligenzen zur Verfügung
Elements of mediation

Die Elemente bieten ein System, das die Bandbreite der Theorie und Praxis von Mediation verdeutlicht.
In ihrer strukturierten Form vermögen sie die Theorie aufzufalten, um den eigenen Lernprozess sinnvoll zu gestalten.
