INKOVEMA Podcast „Well through time“

#254 GddZ

Konflikt und Mediation in Wissenschafts- und Forschungsorganisationen

Im Gespräch mit Thomas Windmann und Suzan Stutz.

Dr. Thomas Windmann: leitet die Stabsstelle Konfliktmanagement und Psychosoziale Beratung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT); promovierter Chemiker mit abgeschlossenem Jura-Studium; Mediator und Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Mediation.

Dr. Suzan Stutz: Historikerin, bestellte Ansprechperson für Antidiskriminierung nach §4a Abs.2 LHG.

Small series: Fields of mediation

Contents

Summary

In dieser Episode des Podcasts „Gut durch die Zeit“ diskutieren Sascha Weigel, Thomas Windmann und Susanne Stutz die Herausforderungen und Besonderheiten von Konflikten in Wissenschafts- und Forschungsorganisationen. Sie beleuchten die Rolle von Konfliktmanagement und Antidiskriminierung am KIT und erörtern, wie internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit zu Konflikten führen kann. Zudem werden die Strukturen des Konfliktmanagements am KIT sowie die Erfolgskriterien für die Arbeit in diesem Bereich thematisiert. In dieser Episode diskutieren Suzan Stutz und Thomas über die Herausforderungen und Chancen im Konfliktmanagement am KIT. Sie betonen die Bedeutung von Dialogräumen, Sensibilisierung und der Differenzierung zwischen Lern- und Sanktionszonen. Die Notwendigkeit von Veränderungen in der Hochschulkultur wird hervorgehoben, um eine positive Entwicklung und ein besseres Verständnis zwischen den Beteiligten zu fördern.

„Dialogräume schaffen ist entscheidend.“

Chapter:

00:00 Introduction to the podcast and the topic
01:09 Besonderheiten von Wissenschafts- und Forschungsorganisationen
04:09 Konflikte in der Wissenschaft: Herausforderungen und Perspektiven
09:19 Internationalisierung und Diversität in Konflikten
14:27 Strukturen des Konfliktmanagements am KIT
18:40 Erfolgskriterien im Konfliktmanagement
24:01 Entwicklung und Erfolge im Jahr 2025
31:28 Konfliktlösung und Objektivität
34:22 Lern- und Sanktionszonen im Konfliktmanagement
40:01 Veränderung und Dialogräume schaffen
44:02 Die Notwendigkeit des Dialogs
51:44 Chancenperspektiven und Transformation

„Sind wir in einer Lernzone oder nicht?“

Takeaways

  • Konflikte sind in Hochschulen alltäglich und vielfältig.
  • Die Abhängigkeiten zwischen Studierenden und Betreuern sind besonders.
  • Internationalisierung bringt Herausforderungen im Konfliktmanagement mit sich.
  • Die Diversität an Hochschulen erfordert hohe Sozialkompetenz.
  • Erfolg im Konfliktmanagement ist schwer zu definieren.
  • Die Bereitschaft zur Konfliktlösung ist entscheidend.
  • Präventionsarbeit ist ein wichtiger Bestandteil des Konfliktmanagements.
  • Strukturelle Probleme können aus Konflikten resultieren.
  • Die Etablierung von Antidiskriminierungsstellen ist ein wichtiger Fortschritt. Jede Seite mir anzuhören ist entscheidend.
  • Lernzonen fördern nachhaltige Lösungen.
  • Dialogräume sind entscheidend für die Kommunikation.
  • Ein erfolgreicher Dialog führt zu einem Kulturwandel.
  • Die Hochschule muss sich den Herausforderungen der Internationalisierung stellen.
  • Die Rolle der Mediatoren ist, Unterstützung zu bieten.

„Ich habe pro Woche zwei neue Fälle.“