{"id":6211,"date":"2020-12-17T20:05:33","date_gmt":"2020-12-17T19:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/inkovema.de\/?p=6211"},"modified":"2022-09-19T19:52:49","modified_gmt":"2022-09-19T17:52:49","slug":"generational-conflicts-what-potential-for-conflict-actually-exists-between-the-generations","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/inkovema.de\/en\/blog\/generational-conflicts-what-potential-for-conflict-actually-exists-between-the-generations\/","title":{"rendered":"Generational conflicts &#8211; What potential for conflict actually exists between the generations?"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-1\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start fusion-flex-content-wrap\" style=\"max-width:1144px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:0px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><h1><strong>Generationenkonflikte? Das Generationenmodell kann doch kein Rummelkarussell sein!<\/strong><\/h1>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Welche Konfliktpotenziale bestehen tats\u00e4chlich zwischen den Generationen<\/h2>\n<h3><\/h3>\n<h3><strong><em>Zusammenfassung<\/em><\/strong><\/h3>\n<p><i>Die Literatur zu den Generationenunterschieden ist un\u00fcbersichtlich gro\u00df. Sie ist gro\u00dfteils anekdotisch, plausibel, widerspr\u00fcchlich und im Ganzen nicht viel wert, wenn es darum geht, innerbetriebliche Konfliktpotenziale zu bearbeiten. Sie dient einer einfachen Schubladisierung, verspricht \u00fcbersichtliche Rezepturen, vor allem aber ein unterhaltsames Storytelling, das mit gesellschaftshistorischem Halbwissen gl\u00e4nzt. <\/i><em>F\u00fcr eine seri\u00f6se Bearbeitung innerbetrieblicher Konflikte, vor allem zwischen unterschiedlichen Altersgruppen und Generationen, taugt sie gro\u00dfteils gar nicht. Ebensowenig wie f\u00fcr altersgruppengerechte F\u00fchrungsarbeit, generationenangepasste Personalentwicklung oder sonstiger Schubladisierungsbem\u00fchungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Denn die im sozio-\u00f6konomischen Panel (SOEP) existenten Daten aus \u00fcber dreissig Jahren bundesdeutscher Geschichte lassen keine derartigen Differenzschl\u00fcsse zu (Schr\u00f6ter 2018).<\/em><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><h2><u>Einf\u00fchrung<\/u><\/h2>\n<p>Es ist seit einigen Jahren \u00fcblich geworden, Generationen zu unterscheiden, wesentliche Charakteristika herauszuarbeiten, gro\u00dfe und kleine Umfragen durchzuf\u00fchren, aufwendige und weniger aufwendige Studien anzufertigen &#8211; und generell viel zu forschen und noch mehr zu publizieren. Dabei wurden Unterschiede festgestellt, die auch auf Charakteristiken, Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale und Generationenzugeh\u00f6rigkeiten zur\u00fcckgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Daraus entwickelte die Managementliteratur ebenso wie die Gewerkschaftsliteratur Erkl\u00e4rungsmuster f\u00fcr F\u00fchrungsfragen, Konfliktbearbeitungen und Problembeschreibungen, Personal- und Organisationsentwicklungsma\u00dfnahmen, F\u00fchrungskr\u00e4ftetrainer und Karriere-Coaches sowie f\u00fcr Mitgliederwerbung. Viele machten sich daran, m\u00f6glichst passende mentale Schubladen zu bauen, um mit der Komplexit\u00e4t nicht nur der einzelnen Menschen klarzukommen, sondern auch Gruppen- und Generationenmuster feststellen zu k\u00f6nnen, die Rezeptreaktionen erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p>Eine<strong> wichtige Erkenntnis<\/strong> einer \u00fcberblickenden Literaturschau kann hier vorweggenommen werden &#8211; und wird sich im folgenden Text sogleich best\u00e4tigen (mit allen n\u00f6tigen Nachweisen, die der Soziologe Martin Schr\u00f6ter 2018 bereits zusammengetragen hat).: <strong>Es bestehen Unterschiede zwischen den Menschen<\/strong>, die in diesen Kohorten eingeteilt wurden, schon allein aufgrund der Tatsache, dass einige dieser Menschen bereits im Rentenalter sind, andere noch nicht einmal ihr Berufsleben begonnen haben. Ein 80j\u00e4hriger denkt anders \u00fcber politisches und ehrenamtliches Engagement nach als ein 18j\u00e4hriger. Diese Erkenntnis ist trivial, wenn auch bedeutsam f\u00fcr den weiteren Erkenntnisgewinn.\u00a0Ma\u00dfgebend ist die Frage, inwieweit der 80j\u00e4hrige dar\u00fcber nachgedacht hat, als er vierzig war oder zwanzig. Zudem kommt, dass Einordnung von Person A, was in seinem Leben besonders wichtig (z.B. Familie) und was weniger wichtig (z.B. beruflich Erfolg) ist, nicht bedeutet, dass dieser Person A beruflicher Erfolg weniger wichtig ist als Person B, die als besonders wichtig beruflichen Erfolg und weniger wichtig Familie angegeben hat. Nicht nur, dass zwischen diesen Rankings zehn, zwanzig oder noch mehr Jahre liegen k\u00f6nnten, sondern dass das Ranking von A hinsichtlich der Werte I, II, III keinerlei R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Wertungen der Rankings von B zul\u00e4sst. Der Wert I mag f\u00fcr A im Vergleich zu Wert II weniger wichtig sein, aber das hei\u00dft nicht, dass Wert I (von Person A) auch im Vergleich zu Wert I von B\u00a0 weniger wichtig ist.<\/p>\n<p>Eine <strong>weitere Erkenntnis<\/strong> ist, die ein \u00dcberblick \u00fcber die mehr oder weniger fachliche Literatur ergibt: Die zugeordneten Charakteristika zu den einzelnen Kohorten durch die einzelnen Autor*innen sind nicht nur unterschiedlich, sondern widersprechen sich zuweilen diametral. So wird zum Beispiel der Generation Y hinsichtlich beruflichen Erfolgs attestiert, dass dieser jener sehr wichtig sei (Hurrelmann und Albrecht 2014, S. 33), w\u00e4hrend Krause (2015, S. 32) meint feststellen zu m\u00fcssen, dieser sei jener <em>unwichtig<\/em>. Nun lie\u00dfen sich diese Widerspr\u00fcche noch als unterschiedliche Forschungsergebnisse und als eine uneinheitliche Forschungslage deklarieren, so dass von einem wissenschaftlichen Konsens schwerlich geredet werden kann.<\/p>\n<p>Aber genug der Vorrede.<\/p>\n<p>Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung wesentlicher Literatur zum Thema, die zum Schluss noch in einer Grafik \u00fcbersichtsartig aufbereitet wurde. Welche Schlussfolgerungen aus dem sogleich Dargestellten mit Blick auf das Thema Konfliktmanagement gezogen werden k\u00f6nnen, folgt am Schluss.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><h2 class=\"p1\"><b>Die Unterschiede der Generationen \u2013 Ein Mythos?<\/b><\/h2>\n<p class=\"p3\">Die Einteilung der Bev\u00f6lkerung in Generationen ist in der Soziologie verbreitet und wird sowohl in der Forschung als auch in der Praxis zur Erarbeitung von Konzepten zur Personalf\u00fchrung und -entwicklung, und zur Erkl\u00e4rung, wie und weshalb Konflikte zwischen bestimmten Altersgruppen entstehen und ablaufen, herangezogen.<\/p>\n<p class=\"p3\">Eine neue Generation entstehe nach oftmals verbreiteter Vorstellung auch in der Forschung ca. alle f\u00fcnfzehn Jahre. Hierbei werden die jeweiligen Kohorten mit verschiedenen Merkmalen versehen, \u00e4hnlich einer Person charakterisiert. Diese Charakterisierungen der Alterskohorten, die nunmehr als unterscheidbare Generationen deklariert, etikettiert und gleichsam psychologischer Pr\u00e4gung als unver\u00e4nderlich behandelt werden, dienen nunmehr dazu, Strategien zur F\u00fchrung, Personalentwicklung, aber auch der Konfliktpr\u00e4vention und -bearbeitung zu erarbeiten.<\/p>\n<p class=\"p3\">Wenn die Einteilung der Bev\u00f6lkerung in Generationen und deren einzelne Charakterisierungen Grundlage f\u00fcr Handlungs-, F\u00fchrungs- und Konfliktmanagementkonzepte werden, mag es ratsam sein, konkret zu pr\u00fcfen, was bei dem Vorgang der Charakterisierung unterschieden wurde und ob tats\u00e4chlich die Zugeh\u00f6rigkeit zu einer (behaupteten) Generation urs\u00e4chlich ist f\u00fcr etwaige pers\u00f6nliche Wertevorstellungen. Zumindest bestehen angesichts der generationenunabh\u00e4ngig erhobenen Datensammlungen zur deutschen Bev\u00f6lkerung im Sozio-\u00d6konomischen Panel (SOEP) erhebliche Bedenken hinsichtlich der behaupteten Unterschiede (Schr\u00f6ter 2018).<\/p>\n<h2 class=\"p3\"><b>Die Generationen im \u00dcberblick<\/b><\/h2>\n<h3 class=\"p3\"><b>1. Die Traditionalisten (geb. 1925 &#8211; 1940)<\/b><\/h3>\n<p class=\"p3\">Die \u00e4lteste Gruppe der mehr oder weniger einheitlich modellierten Generationen sind die sog. Traditionalisten. Dieser Generation, die auch als die \u201e<strong>Skeptische Generation<\/strong>\u201c bezeichnet wird, geh\u00f6ren die von 1925 bis 1940 Geborenen an.<\/p>\n<p class=\"p3\">Den Traditionalisten wird ein geringes Interesse an Politik (<i>Herbert<\/i> 2003, S. 104; <i>Schelsky <\/i>1957, S. 488f.) und gesellschaftlichem wie politischem Engagement nachgesagt (<i>Schelsky <\/i>1957, S. 488f.). Das r\u00fchre aus den Erfahrung mit dem Nationalsozialismus her. Sie seien mit dessen Ideologie und den Versprechungen der nationalsozialistischen Anf\u00fchrer aufgewachsen und haben den &#8222;tiefen Sturz&#8220; erlebt. Zugleich war dieser &#8222;tiefe Sturz&#8220; eher oder auch ein Sieg der Menschlichkeit. Es erschiene deshalb nicht weniger plausibel, dass diese Generation gerade deshalb ein hohes Interesse an einer Politik gehabt habe, die dies absichern w\u00fcrde. Gleichwohl werde dieser Generation der zwischen 1925 und 1940 Geborenen nachgesagt, sie sei wesentlich skeptischer und misstrauischer als andere, also vor allem nachfolgende Generationen (<i>Schelsky <\/i>1957, S. 488f.). Angesichts der Entwicklungen in den 1960er Jahren (Stichwort: APO), mag man sich hier schon wundern. Besonders wichtig sei dieser Generation jedoch eine gl\u00fcckliche Ehe oder Partnerschaft (<i>Schelsky <\/i>1957, S. 488f.). Hier mag man sich fragen, ob es dieser Generation um Ehe und Partnerschaft ging oder um eine jeweils gl\u00fcckliche, denn das wird bedeutsam werden f\u00fcr die nachfolgenden Generationen, die sich vermehrt scheiden lassen haben (oder konnten!), und man denen deshalb nicht nachsagen kann, dass ihnen Ehe und Partnerschaft weniger wert gewesen w\u00e4re, wenn die Scheidungen und k\u00fcrzeren Beziehungen\u00a0<em>gerade dem Ziel dienten, eben eine gl\u00fcckliche\u00a0<\/em>Ehe und Partnerschaft zu finden bzw. zu beginnen. Aber der 68er-Generation wird geradewegs nachgesagt, dass ihr Ehe und Partnerschaft nicht so wichtig seien&#8230;(nicht &#8222;gewesen seien&#8220;! Apropos 68er-Generation&#8230;)<\/p>\n<h3 class=\"p3\"><b>2. Die 68er-Genration (geb. 1941 &#8211; 1955)<\/b><\/h3>\n<p class=\"p3\">Zur Generation der 68er z\u00e4hlen diejenigen, die zwischen 1941 und 1955 geboren worden.<\/p>\n<p class=\"p3\">Im Gegensatz zu ihren Vorg\u00e4ngern soll ihnen eine gl\u00fcckliche Ehe oder Partnerschaft weniger wichtig sein. Sie habe famili\u00e4re und geschlechtliche Leitbilder eher hinterfragt (<i>Herbert<\/i> 2003, S. 110; vgl. <i>Boltanski und Chiapello<\/i> 2001, S. 468f.). Einen hohen Stellenwert f\u00fcr die Generation der 68er habe die Selbstverwirklichung (<i>Hurrelmann und Albrecht <\/i>2014, S. 19f.; <i>Herbert<\/i> 2003, S. 110; vgl. <i>Boltanski und Chiapello 2001, S. 468f.<\/i>), entsprechend unwichtig sei ihr hingegen beruflicher Erfolg (<i>Hurrelmann und Albrecht <\/i>2014, S. 19f.). Auch wenn sie eine Generation mit hohem Interesse an Politik sein soll, <i>L\u00fcscher und Liegle<\/i> sowie <i>Wirth<\/i> nennen sie eine \u201epolitisch aktive Generation\u201c (<i>L\u00fcscher und Liegle<\/i> 2003, S. 31; <i>Wirth<\/i> 2001, S. 14), so steht dies im Widerspruch zur Aussage sowohl von <i>Herrmann<\/i> als auch <i>Herbert<\/i>, dass nur wenige Mitglieder der 68er Generation tats\u00e4chlich politisch oder gesellschaftlich engagiert gewesen seien (<i>Herrmann<\/i> 2003, S. 161; <i>Herbert<\/i> 2003, S. 113). Was also im kollektiven Alltagsged\u00e4chtnis haften geblieben ist, ist allenfalls das Extreme oder Ausschlaggebende, nicht aber das Normale und damit Mehrheitsdefinierende.<\/p>\n<h3 class=\"p3\"><b>3. Die Babyboomer (geb. 1956 &#8211; 1965)<\/b><\/h3>\n<p class=\"p3\">Die als Babyboomer bekannte Generation umfasst alle von 1956 bis 1965 Geborenen. Das sind nur neun Jahre, aber sei es drum.<\/p>\n<p class=\"p3\">Diese besonders geburtenstarken Jahrg\u00e4nge sahen sich in der Zeit ihres Berufseintritts mit den Herausforderungen der \u00d6lkrise, den leeren Autobahnen, dem Wettr\u00fcsten im Kalten Krieg sowie (erstmals seit Jahrzehnten) ansteigender Arbeitslosigkeit konfrontiert. Daraus resultiere eine ausgepr\u00e4gte Sorge um die Sicherheit ihrer Arbeitspl\u00e4tze und der eigenen wirtschaftlichen Situation (<i>Parment<\/i> 2013, S. 8). Sie sind die Generation des Neoliberalismus, der losgelassenen Finanzm\u00e4rkte und einer einzigartigen Globalisierungswelle der Industrie- und Handelsriesen, nicht nur der Finanzm\u00e4rkte. Charakteristisch seien f\u00fcr die Babyboomer zudem, dass ihnen beruflicher Erfolg besonders bedeutsam ist, so <i>Parment <\/i>(<i>Parment<\/i> 2013, S. 8). Dennoch wird ihnen von <i>Hurrelmann und Albrecht, Rahn<\/i> andererseits zugeschrieben, sehr viel Wert auf Selbstverwirklichung und Lebensqualit\u00e4t zulegen (<i>Hurrelmann und Albrecht <\/i>2014, S. 23; <i>Rahn<\/i> 2014, S. 2), sogar mehr als alle anderen Generationen. <i>Klein<\/i> hingegen nimmt an, dass Selbstverwirklichung f\u00fcr die Babyboomer nur eine geringe Rolle spiele bzw. gespielt habe (<i>Klein <\/i>2003, S. 105).<\/p>\n<p class=\"p3\">Wie ihre Vorg\u00e4ngergeneration sei sie politisch interessiert (gewesen), im Gegensatz zur Generation der 68er aber auch politisch und gesellschaftlich engagiert (<i>Oertel<\/i> 2014, S.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>35).<\/p>\n<h3><b>4. Generation X (geb. 1966 &#8211; 1980)<\/b><\/h3>\n<p class=\"p3\">All jene, die zwischen 1966 und 1980 geboren sind, geh\u00f6ren der Generation X an.<\/p>\n<p class=\"p3\">Diese Generation scheint \u00e4u\u00dferst vielseitig und wandelbar zu sein. So wird ihren Vertreter*innen zum einen attestiert, \u201eArbeit sei ihr zentraler Lebensinhalt\u201c. Damit sei beruflicher Erfolg von \u00fcberaus gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr die Generation X (<i>Oertel<\/i> 2014, S. 48). Freizeit nehme nur einen geringen Stellenwert ein (<i>Oertel<\/i> 2014, S. 48). Zugleich habe sie aber eine \u201eVorliebe f\u00fcr Selbstentfaltung\u201c (<i>Oertel<\/i> 2014, S. 49) und sei stark an einem gesunden Verh\u00e4ltnis zwischen Arbeit und Privatleben interessiert (<i>Oertel<\/i> 2014, S. 48). <i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> sprechen wiederum davon, dass die Generation X \u00fcberhaupt keine Lust habe zu arbeiten (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 23).<\/p>\n<p class=\"p3\">Ebenso widerspr\u00fcchlich wie die Annahmen zur Bedeutung von Selbstverwirklichung und Beruf sind die Aussagen zur Einstellung der Generation X zur gl\u00fccklichen Ehe oder Partnerschaft. Nach <i>Oertel<\/i> habe Familie eine hohe Priorit\u00e4t f\u00fcr die zwischen 1966 und 1980 Geborenen (<i>Oertel<\/i> 2014, S. 49), was sowohl der Annahme entgegensteht, die Arbeit sei der Mittelpunkt ihres Leben als auch der Aussage von <i>Goebel und Clermont<\/i>, dass sie von den Rollenbildern ihrer Eltern abger\u00fcckt seien (<i>Goebel und Clermont<\/i> 1997, S. 10).<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"p3\" style=\"text-align: center;\">Jeder kann sich bei all den vorhandenen Zuschreibungen zu den Generationen bedienen wie er will.<\/p>\n<p class=\"p3\" style=\"text-align: center;\">Aber ein Generationenmodell ist kein Karussell.<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-4\"><h3><strong>Einschub: Xennials (geb. 1977-1983)<\/strong><\/h3>\n<p>Welche (Differenz-)Bl\u00fcten diese Idee des Generationenmodells treibt, ohne dass das Ergebnis langweilig oder wenig plausibel sein muss, sondern h\u00f6chst unterhaltsam und &#8222;auch irgendwie wahr&#8220; sein kann, zeigt die &#8222;Entdeckung einer kleinen Kohorte, die in den Jahren 1977-1983 geboren wurde und sich selbst nicht so recht der Generation Y zugeh\u00f6rig f\u00fchlen mag, aber eben auch nicht der Generation X. Also, wieso auch nicht?! Es handelt sich um eine eigenst\u00e4ndige Gruppe, die Xennials.<\/p>\n<p>Doch bewegt man sich hier nicht auf wissenschaftlich festem Grund, sondern in Feuilleton-Gew\u00e4ssern, seicht, unterhaltsam, anekdotisch. Aber weder erkenntnisbereichernd, noch datenfundiert. Es beschreibt Selbst- und Fremdbilder, aber nicht verobjektivierte und profilierte\u00a0 Gesellschaftsmuster.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-video fusion-youtube\" style=\"--awb-max-width:350px;--awb-max-height:250px;--awb-align-self:center;--awb-width:100%;\"><div class=\"video-shortcode\"><div class=\"fluid-width-video-wrapper\" style=\"padding-top:71.43%;\" ><iframe title=\"YouTube video player 1\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NuDIUWftVlA?wmode=transparent&autoplay=0\" width=\"350\" height=\"250\" allowfullscreen allow=\"autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture;\"><\/iframe><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-5\"><h3 class=\"p3\"><b>5. Generation Y (geb. 1981 &#8211; 1995)<\/b><\/h3>\n<p class=\"p3\">Die im Zeitraum von 1981 bis 1995 Geborenen bilden die Generation Y.<\/p>\n<p class=\"p3\">Zur <strong>beruflichen Einstellung<\/strong> der auch \u201e<em><strong>Millennials<\/strong><\/em>\u201c Genannten finden sich Aussagen, die &#8230;<\/p>\n<ul>\n<li class=\"p3\">von der Annahme, sie\u00a0haben \u00fcberhaupt kein Interesse an Karriere (<i>Krause<\/i> 2015, S. 32),<\/li>\n<li class=\"p3\">\u00fcber die These,\u00a0Arbeit sei f\u00fcr sie nur eine M\u00f6glichkeit der Selbstverwirklichung (<i>Mangelsdorf<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>2014, S. 21f.) und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei ihnen wichtiger als die Karriere (<span class=\"s1\"><i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 33<\/span>)<\/li>\n<li class=\"p3\">bis hin zur Annahme, ihre Konzentration l\u00e4ge klar auf Schule, Studium und Ausbildung (<span class=\"s1\"><i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 33f.<\/span>) und der eigenen Karriere werde alles untergeordnet (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 33, 42; vgl. ebenso<i> Albert<\/i> et al. 2015, S. 16),<\/li>\n<\/ul>\n<p>reichen.<\/p>\n<p>Auch im <strong>Bereich der Selbstverwirklichung<\/strong> trifft man auf entgegenstehende Aussagen \u00fcber die Generation Y. Ihr wird sowohl zugeschrieben,<\/p>\n<ul>\n<li>stark freiheitsorientiert (<i>Schulenburg <\/i>2016, S. 16) zu sein, Selbstverwirklichung f\u00fcr \u00fcberaus wichtig zu erachten und viel Wert auf Individualismus zu legen (<i>Parment <\/i>2013, S. 32; <i>Huber und Rauch<\/i> 2013, S. 14),<\/li>\n<li>im selben Atemzug aber auch, sich stark an der Gemeinschaft zu orientieren (<i>Schulenburg <\/i>2016, S. 16).<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"p3\">Nicht anders sieht es mit einem Blick auf die Frage nach m\u00f6glichen Sorgen in Bezug auf <strong>Arbeitsplatzsicherheit und die eigene wirtschaftliche Situation<\/strong> aus. Meinen die einen,<\/p>\n<ul>\n<li class=\"p3\">die Generation Y habe \u201eAngst vor dem Absturz\u201c (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 24, 41) und bef\u00fcrchte den Lebensstandard ihrer Eltern nicht halten zu k\u00f6nnen (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 38),<\/li>\n<li class=\"p3\">besteht ebenso die Ansicht, Ungewissheit mache der Generation Y nichts aus (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 24, 41). Arbeitgeber h\u00e4tten sie \u201estets umworben\u201c (<i>Schulenburg<\/i> 2016, S. 15), was gerade daf\u00fcr spricht, dass sich die Ypsiloner keine Sorgen um Arbeitsplatzsicherheit und die wirtschaftliche Situation machen d\u00fcrften.<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"p3\">Zudem sagt man den \u201eMillennials \u201c nach, sie w\u00e4ren wenig politisch interessiert und w\u00fcrden sich lieber \u00fcber die bestehende Situation beschweren, als zu versuchen eigenh\u00e4ndig eine gesellschaftliche \u00c4nderung herbeizuf\u00fchren (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 33).\u00a0Eine gl\u00fcckliche Ehe oder Partnerschaft soll f\u00fcr die Ypsiloner wieder von gr\u00f6\u00dfer Bedeutung sein als sie es f\u00fcr die 68er-Generation war (<i>Mangelsdorf<\/i> 2014, S. 23; <i>Albert <\/i>et al. 2015, S. 13).<\/p>\n<p class=\"p3\"><b>6. Generation Z (geb. 1996 &#8211; 2010)<\/b><\/p>\n<p class=\"p3\">Die Mitglieder der bisher j\u00fcngsten etablierten und untersuchten Generation, der Generation Z, wurden zwischen 1996 und 2010 geboren.<\/p>\n<p class=\"p3\">Ihnen soll ihr <strong>Privatleben<\/strong> wichtiger sein als der Beruf (<i>Scholz<\/i> 2015, S. 1). Au\u00dferdem lege die Generation Z viel Wert auf individuelle Entfaltung (<i>Klaffke <\/i>2014b, S. 73). Nach diesen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Aussagen scheint ihr Selbstverwirklichung besonders wichtig zu sein. <i>Klaffke<\/i> selbst nimmt dieser Schlussfolgerung aber einen seiner St\u00fctzpfeiler, indem er schreibt, der Wunsch nach individueller Entfaltung stehe flexibel neben einem Bed\u00fcrfnis nach Sicherheit und Zugeh\u00f6rigkeit (<i>Klaffke <\/i>2014b, S. 73).<\/p>\n<p class=\"p3\">Folgt man der Annahme von <i>Scholz<\/i> hat <strong>beruflicher Erfolg<\/strong> nur eine geringe Bedeutung f\u00fcr die Generation Z. Laut <i>Ingold<\/i> sucht sie \u201eeher [eine] sinnstiftende T\u00e4tigkeit als materiellen Wohlstand und Erfolg\u201c (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 8). Allerdings attestiert er der Generation Z auch eine \u201eausgepr\u00e4gte Leistungs- und Erfolgsorientierung\u201c (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 7), was wiederum auf eine hohe Bedeutung von beruflichem Erfolg schlussfolgern l\u00e4sst.<\/p>\n<p class=\"p3\">Einigkeit scheint dar\u00fcber zu herrschen, dass die Generation Z wieder <strong>st\u00e4rker politisch interessiert<\/strong> ist, als ihre Vorg\u00e4nger es waren (<i>Hurrelmann und Albrecht<\/i> 2014, S. 26; <i>Ingold<\/i> 2016, S. 8; <i>Albert<\/i> et al. 2015, S. 20). Bei der Frage nach der Zukunftszuversicht der jungen Generation, zeigt sich nach <i>Ingold<\/i> eine gro\u00dfe Sorge um Umwelt und Wirtschaft (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 8), ja sogar eine Zukunftsangst (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 7). Vom selben Autor wird ihr aber auch eine \u201egewisse Abgekl\u00e4rtheit\u201c zugesprochen, die daraus resultieren soll, dass sie mit st\u00e4ndigen und schnellen Ver\u00e4nderungen in beinahe allen gesellschaftlichen Bereichen aufgewachsen ist und sowohl Finanzkrisen als auch Korruptionsskandale u.\u00e4. schon miterlebt hat (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 5; <i>Albert<\/i> et al. 2015, S. 20 sprechen von wachsender Zukunftszuversicht). Mit einer solchen Abgekl\u00e4rtheit l\u00e4sst sich aber schwerlich eine fl\u00e4chendeckend fehlende Zukunftszuversicht erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p class=\"p3\">Wie schon einige ihrer Vorg\u00e4nger sollen auch die Mitglieder der Generation Z <strong>traditionelle Geschlechterrollen<\/strong> hinterfragen (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 7). Andererseits wird ihnen nachgesagt, sich wieder konservativen Wertvorstellungen und Tugenden zuzuwenden (<i>Ingold<\/i> 2016, S. 7, 8; <i>Albert<\/i> et al. 2015, S. 15; 29). Je nach Charakterisierung d\u00fcrften also auch eine gl\u00fcckliche Ehe oder Partnerschaft entweder eine geringe oder eine hohe Bedeutung f\u00fcr die Generation Z haben.<\/p>\n<\/div><div style=\"text-align:center;\"><a class=\"fusion-button button-flat fusion-button-default-size button-default fusion-button-default button-1 fusion-button-default-span fusion-button-default-type\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\" href=\"https:\/\/inkovema.de\/blog\/inkovema-newsletter-45-eine-frage-der-generationen\/\"><span class=\"fusion-button-icon-divider button-icon-divider-left\"><i class=\"fa-info-circle fas awb-button__icon awb-button__icon--default\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/span><span class=\"fusion-button-text awb-button__text awb-button__text--default fusion-button-text-left\">Zum Generationenmodell auch lesenwert: unsere redaktionelle Monatsmail Nr. 45<\/span><\/a><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-6\"><h3><strong>Schlussfolgerungen<\/strong><\/h3>\n<p>Es mag plausible Generationenmodelle geben, die Generationen differenzieren, Eigenschaften zu- und abschreiben, plausible Erkl\u00e4rungen, wahlweise psychologischen, historischen, soziologischen oder ethnografischen Ursprungs &#8211; und daraus eine in sich stimmige Konzeption bauen (Story). Daraus lie\u00dfen sich dann ebenso schl\u00fcssig und plausibel Handlungs-, F\u00fchrungs-, Management-, Personalentwicklungs- und Konfliktbearbeitungserfordernisse ableiten. Wichtig w\u00e4re dann, wenn man sich ein Modell formuliert oder angeeignet hat und dessen inneren Widerspr\u00fcche man in die eigenen Nichtbemerkensr\u00e4ume verbannen konnte, dass man nicht weiter dar\u00fcber nachdenkt. Es w\u00fcrde auf Dauer schwer fallen, diese neuen und unpassenden Einfl\u00fcsse als fruchtbare Auseinandersetzung und vertiefende Erkenntnisdiskussionen einzuordnen, ohne klar zu erkennen, dass die Anlage der Forschungsfrage auf die falsche F\u00e4hrte f\u00fchren musste.<\/p>\n<p>\u00dcbersehen wird bei dieser Modellierung, dass Menschen altersbedingte Einsch\u00e4tzungen haben, die sich wandeln und nicht fix sind, selbst als Muster nicht. Die gesamte Gesellschaft hat sich in den vergangenen f\u00fcnfzig und mehr Jahren entwickelt, verschoben, Werte und Einsch\u00e4tzungen angepasst, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von der Frage der Geburt. Die Daten des SOEP geben jedenfalls nach <em>Schr\u00f6ter 2018<\/em> keinen vertieften Anlass anzunehmen, dass die Generationenzugeh\u00f6rigkeit urs\u00e4chlich sei. Dass nat\u00fcrlich ein Angeh\u00f6riger der 68er-Generation andere Meinungen vertritt als ein Angeh\u00f6riger der Generation Z, schlie\u00dft sich ja nicht aus, hat aber andere Ursachen als die Generationenzugeh\u00f6rigkeit.<\/p>\n<p>Dieser Unterschied scheint mir in dieser Diskussion bei Weitem \u00fcbersehen worden zu sein: Die Generationenzugeh\u00f6rigkeit und ihre Merkmale hat nichts mit dem Alter zu tun. Aber die Tatsache, dass ein 80j\u00e4hriger eine andere Meinung hat als eine 20j\u00e4hrige, ist etwas anderes als die Behauptung, dass liege daran, dass der eine der Generation Tradition zugeh\u00f6rig ist und die andere der Generation Y. Der Unterschied wird klar, wenn man in die Zukunft der 20j\u00e4hrigen schaut: Im Modell der Generationen wird sie dort ihre Meinungen vertreten, weil sie um die Jahrtausendwende geboren wurde und das an bestimmten Gesellschaftsereignissen (Euro- und Finanzkrise, Corona) zu erkl\u00e4ren versuchen, statt, was viel wahrscheinlicher ist, weil sie eine alte Frau ist, die auf dem Wege dahin weiterhin noch Erfahrungen gemacht hat, die auch pr\u00e4gend&#8230;werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Zudem verleitet das Generationenmodell zur \u00dcbervereinfachung im Miteinander. Du sagst das, weil Du so alt bist. Da er\u00fcbrigt sich jede weitere Diskussion, weil das Alter nicht \u00e4nderbar ist. In dieser Gedankenlinie ist das Generationenmodell geradewegs geeignet gesellschaftlich zu spalten, statt zu das Vereintsein zu vertiefen. Aber das ist kein implizites Merkmal des Generationenmodells, sondern allenfalls eine unbeabsichtigte Gefahr. Nein, es verleitet durch seine Einfachheit via Geburtenankn\u00fcpfung dazu, die anderen relevanten Faktoren zu verdecken: Pers\u00f6nlichkeitsmerkmale wie Herkunft und Geschlecht, sozio\u00f6konomische Faktoren, auch bei den Eltern, aber auch die erfahrene Bildung, die pers\u00f6nliche Intelligenz ebenso wie der Kontext des konkreten Konflikts oder Problems. Hier mag die Kultur der Organisation bedeutsam werden, die Zugeh\u00f6rigkeiten in der und zur Firma, hierarchische Stellung etc.. Die Zugeh\u00f6rigkeit zur Generation ist so offensichtlich verlockend bedeutsam, dass sie zudem \u00fcbersehen mag, dass sich die Gesellschaft schon seit Jahrzehnten nicht nur weiter ausdifferenziert, sondern sich auch umfassend diversifiziert. Es kann nur schwerlich davon ausgegangen werden, dass es eine einzige musterhafte Generationserfahrung gegeben hat und gibt.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-7\"><p><strong>\u00dcbersicht:<\/strong><\/p>\n<h6>Literaturangaben finden sich am Ende des Beitrags.<\/h6>\n<\/div><div class=\"fusion-image-element \" style=\"text-align:center;--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><a class=\"fusion-no-lightbox\" href=\"https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001.jpeg\" target=\"_blank\" aria-label=\"Generationenkonflikte &#8211; Sascha Weigel\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" alt=\"\u00dcbersicht \u00fcber wichtige Aspekte der Generationendifferenzierung in der Fachliteratur\" src=\"https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001.jpeg\" data-orig-src=\"https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001.jpeg\" class=\"lazyload img-responsive wp-image-7362\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns%3D%27http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg%27%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20viewBox%3D%270%200%201024%20768%27%3E%3Crect%20width%3D%271024%27%20height%3D%27768%27%20fill-opacity%3D%220%22%2F%3E%3C%2Fsvg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001-200x150.jpeg 200w, https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001-400x300.jpeg 400w, https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001-600x450.jpeg 600w, https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001-800x600.jpeg 800w, https:\/\/inkovema.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Keynote-Generationenkonflikte.001.jpeg 1024w\" data-sizes=\"auto\" data-orig-sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\" style=\"--awb-bg-size:cover;--awb-width-large:100%;--awb-margin-top-large:0px;--awb-spacing-right-large:1.92%;--awb-margin-bottom-large:20px;--awb-spacing-left-large:1.92%;--awb-width-medium:100%;--awb-spacing-right-medium:1.92%;--awb-spacing-left-medium:1.92%;--awb-width-small:100%;--awb-spacing-right-small:1.92%;--awb-spacing-left-small:1.92%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\"><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:20px;width:100%;\"><\/div><div class=\"accordian fusion-accordian\" style=\"--awb-border-size:1px;--awb-icon-size:13px;--awb-content-font-size:18px;--awb-icon-alignment:left;--awb-hover-color:#b4c6d6;--awb-border-color:#b4c6d6;--awb-background-color:#ffffff;--awb-divider-color:#e0dede;--awb-divider-hover-color:#e0dede;--awb-icon-color:#ffffff;--awb-title-color:#356b8c;--awb-content-color:#4f4f4f;--awb-icon-box-color:#004767;--awb-toggle-hover-accent-color:#666666;--awb-title-font-family:&quot;Rubik&quot;;--awb-title-font-weight:regular;--awb-title-font-style:normal;--awb-title-font-size:16px;--awb-content-font-family:&quot;Rubik&quot;;--awb-content-font-style:normal;--awb-content-font-weight:300;\"><div class=\"panel-group fusion-toggle-icon-boxed\" id=\"accordion-6211-1\"><div class=\"fusion-panel panel-default panel-3b6e54149581b403c fusion-toggle-no-divider fusion-toggle-boxed-mode\"><div class=\"panel-heading\"><h4 class=\"panel-title toggle\" id=\"toggle_3b6e54149581b403c\"><a aria-expanded=\"false\" aria-controls=\"3b6e54149581b403c\" role=\"button\" data-toggle=\"collapse\" data-parent=\"#accordion-6211-1\" data-target=\"#3b6e54149581b403c\" href=\"#3b6e54149581b403c\"><span class=\"fusion-toggle-icon-wrapper\" aria-hidden=\"true\"><i class=\"fa-fusion-box active-icon awb-icon-minus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><i class=\"fa-fusion-box inactive-icon awb-icon-plus\" aria-hidden=\"true\"><\/i><\/span><span class=\"fusion-toggle-heading\">zitierte und verwendete Literatur<\/span><\/a><\/h4><\/div><div id=\"3b6e54149581b403c\" class=\"panel-collapse collapse \" aria-labelledby=\"toggle_3b6e54149581b403c\"><div class=\"panel-body toggle-content fusion-clearfix\">\n<ul>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Albert, Mathias, Klaus Hurrelmann, Gudrun Quenzel,<\/strong><\/em> Tns-Infratest und Shell. Hrsg. 2015. <i>Jugend 2015: eine pragmatische Generation im Aufbruch<\/i>. Shell-Jugendstudie. Frankfurt a.M.: Fischer.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Boltansky, Luc, und Eve Chiapello<\/strong><\/em>, 2001. Die Rolle der Kritik in der Dynamik des Kapitalismus und der normative Wandel. <i>Berliner Journal f\u00fcr Soziologie<\/i> 11:459-477.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Brake, Anna<\/strong><\/em>, 2003. <i>Familie \u2013 Arbeit \u2013 Freizeit: Was z\u00e4hlt? Optionen der Lebensqualit\u00e4t in den Vorstellungen junger Erwachsener.<\/i> Opladen: Leske + Budrich.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Goebel, Johannes, und Christoph Clermont<\/strong><\/em>. 1997. <i>Die Tugend der Orientierungslosigkeit<\/i>. Berlin: Volk &amp; Welt.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Herbert, Ulrich.<\/strong> <\/em>2003. Drei politische Generationen im 20. Jahrhundert. In <i>Generationalit\u00e4t und Lebensgeschichte im 20. Jahrhundert<\/i>, Hrsg. J\u00fcrgen Reulecke, 95-114. Berlin: De Gruyter Oldenbourg.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Herrmann, Ulrich.<\/strong><\/em> 2003. \u201eungenau in dieser Welt\u201c &#8211; kein Krawall, kein Protest: Der unaufhaltsame<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>um 1940 Geborener in einer \u201eGenerationen\u201c-L\u00fccke. In <i>Generationalit\u00e4t und Lebensgeschichte im 20. Jahrhundert<\/i>, Hrsg. J\u00fcrgen Reulecke, 159-186. Berlin: De Gruyter Oldenbourg.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Huber, Thomas, und Christian Rauch<\/strong><\/em>. 2013. <i>Generation Y. Das Selbstverst\u00e4ndnis der Manager von morgen.<\/i> Abrufbar unter: &lt;https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/fileadmin\/user_upload\/Publikationen\/Auftragsstudien\/ studie_generation_y_signium.pdf&gt; (Abgerufen am 15. September 2020)<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Hurrelmann, Klaus, und Erik Albrecht<\/strong><\/em>. 2014. <i>Die heimlichen Revolution\u00e4re<\/i>. Weinheim: Beltz.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Ingold, J\u00fcrg.<\/strong><\/em> 2016. <i>Generation Z. Metastudie \u00fcber die kommende Generation.<\/i> Biglen: Triple-a- Team AG.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Klaffke, Martin.<\/strong> <\/em>2014b. Millennials und Generation Z. Charakteristika der nachr\u00fcckenden Arbeitnehmer-Generationen. In <i>Generationen-Management: Konzepte, Instrumente, Good- Practice-Ans\u00e4tze<\/i>, Hrsg. Martin Klaffke, 57-82. Wiesbaden: Springer.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Klein, Markus.<\/strong> <\/em>2003. Gibt es die Generation Golf? <i>K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und Sozialpsychologie<\/i> 55:99-115.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Krause, Lea.<\/strong> <\/em>2015. <i>Die Generation Y \u2013 ihre W\u00fcnsche und Erwartungen an die Arbeitswelt<\/i>. M\u00fcnchen: Rainer Hampp.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>L\u00fcscher, Kurt, und Ludwig Liegle.<\/strong><\/em> 2003. <i>Generationenbeziehungen in Familie und Gesellschaft<\/i>. Konstanz: UVK.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Mangelsdorf, Martina.<\/strong> <\/em>2014. <i>Generation Y<\/i>. Offenbach: Gabal.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Oertel, Jutta<\/strong><\/em>. 2014. Baby Boomer und Generation X. Charakteristika der etablierten Arbeitnehmer- Generationen. In <i>Generationen-Management: Konzepte, Instrumente, Good-Practice- Ans\u00e4tze<\/i>, Hrsg. Martin Klaffke, 27-56. Wiesbaden: Springer.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Parment, Anders.<\/strong><\/em> 2013. <i>Die Generation Y. Mitarbeiter der Zukunft motivieren, integrieren, f\u00fchren<\/i>. Wiesbaden: Springer Gabel.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Rahn, Beate.<\/strong><\/em> 2014. <i>Fachkr\u00e4ftemangel und Generationenwechsel \u2013 neue Herausforderungen f\u00fcr das Personalmanagement.<\/i> Abrufbar unter: &lt;https:\/\/www.evolog.de\/sites\/default\/files\/evolog_fokussiert_-_fachkraeftemangel_und_<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>generationenwechsel.pdf&gt; (abgerufen am 15. September 2020)<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Schelsky, Helmut.<\/strong><\/em> 1957. <i>Die skeptische Generation: eine Soziologie der deutschen Jugend<\/i>. D\u00fcsseldorf: Diederichs.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Scholz, Christian<\/strong><\/em>. 2015. Klare Strukturen statt Flexibilit\u00e4t: So tickt die Generation Z tats\u00e4chlich. In <i>Wirtschaftspsychologie aktuell<\/i> 22(2), 36-42.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Schr\u00f6der, Martin.<\/strong><\/em> 2018. Der Generationenmythos. In <i>K\u00f6lner Zeitschrift f\u00fcr Soziologie und Sozialpsychologie<\/i> 70:469-494.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Schulenburg, Nils.<\/strong><\/em> 2016. <i>F\u00fchrung einer neuen Generation. Wie die Generation Y f\u00fchren und gef\u00fchrt werden sollte<\/i>. Wiesbaden: Springer Gabler.<\/li>\n<li class=\"p1\"><em><strong>Wirth, Hans-J\u00fcrgen.<\/strong><\/em> 2001. Vorwort. In <i>Hitlers Enkel oder Kinder der Demokratie?: die 68er, die Raf und die Fischer Debatte<\/i>, Hrsg. Hans-J\u00fcrgen Wirth und Carl-Christian Braunm\u00fchl, 7-29. Gie\u00dfen: Psychosozial.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-separator fusion-full-width-sep\" style=\"align-self: center;margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;margin-bottom:20px;width:100%;\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":7799,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,178,470,95,94,99,445],"tags":[],"class_list":["post-6211","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-blog","category-diversity","category-gesundheit-krankheit","category-konfliktmanagement","category-meine-meinung","category-vuka-welt"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v26.2 (Yoast SEO v26.5) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Generationenkonflikte - Welche Konfliktpotenziale bestehen tats\u00e4chlich zwischen den Generationen? 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